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Wenn es eines gibt, das alle gierig haben wollen, ist das: Vertrauen. Politiker wollen es, Banken sind ziemlich scharf darauf, und Fußballspieler brauchen es, um besser spielen zu können, wie es Franck Ribéry gerade zugab, bei ihm sorgt der neue Trainer für ein Gefühl der Sicherheit. Dabei ist das Vertrauen im Land ziemlich ungleich verteilt. In Bielefeld ist erstaunlich viel davon zu holen, im Oderland weniger. Wenn es stimmt, was zwei Politikwissenschaftler an der Uni Konstanz ermittelt haben.

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Ihre Werte gehen auf das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) zurück, das danach fragte, ob man anderen Menschen eher vertraut oder nicht. Besonders oft bejahten das Menschen in protestantischen Regionen, in denen außerdem gut verdient wird. Das ist schon mal eine gute Nachricht für die Banken. Erstaunlicherweise gibt es keine Unterschiede zwischen Stadt und Land. Es wurde halt auch nicht danach gefragt, ob man seinem Nachbarn den Schlüssel überlassen würde. Dann würde das Oderland sicher besser abschneiden.

Quelle: "Sozialkapitalwelten in Deutschland" von Markus Freitag und Richard Traunmüller sowie SOEP