© Jelka Lerche/Ronja von Wurmb-Seibel

Im Januar 2002, die westliche Welt stand noch unter dem Schock der Attentate vom 11. September, trafen die ersten deutschen Soldaten in Kabul ein. Keiner ahnte damals, dass der Einsatz, der die Taliban zurückdrängen sollte, sich über 13 Jahre hinziehen sollte. Zeitweise waren über 5000 Soldaten der Bundeswehr dort stationiert, insgesamt waren es 120.000. Die Truppen brachten schweres Gerät mit sich, von dem der größte Teil im Land bleiben wird – entweder als militärischer Schrott oder als Geschenk an die Truppen des Gastlands. Der Rücktransport von einem Drittel der Fahrzeuge und Container, der auf mehreren Wegen geschieht, kostet noch einmal eine Menge Geld – insgesamt etwa ein Achtel der Gesamtkosten für den Afghanistan-Einsatz.

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