Die Generation Y – das sei allen gesagt, die um das Jahr 2000 herum keine Teenager mehr waren und daher auch nicht Millennials oder Jahrtausender genannt werden – umfasst all jene, die um das Jahr 2000 herum Teenager waren und daher auch Millennials oder Jahrtausender genannt werden. Ein Vertreter der Generation Y ist bestens ausgebildet, besitzt alle Apple-Geräte, ist eher im Internet als draußen zu Hause, arbeitet gern im Team und weiß nicht so genau, was er mit der Ausbildung, den Apple-Geräten, dem Internet und dem Team anfangen soll. Schließlich gibt es in der Multioptionsgesellschaft, der Heimat der Generation Y, ja noch eine andere Ausbildung, Samsung-Geräte, das Draußen und den Einzelkämpfer. Die Generation Y sucht also Sinn, sagt öfter work-life balance als die Generation davor Golf – und ist 20 bis 25 Jahre jünger als Ronald Pofalla und Jörg Asmussen.

Pofalla, 54, und Asmussen, 47, haben nun eine Art Generation Ü-Y begründet. Sie wollen weniger arbeiten und mehr leben, obwohl sie eigentlich zu alt dafür sind. Pofalla lässt das Kanzleramt für seine jüngere Freundin sausen und Asmussen das Direktorium der Europäischen Zentralbank für ein Staatssekretärdasein unter Andrea Nahles. Der Glückwunsch fällt dort leichter als hier.

Laut einem Buchtitel wünscht sich die Generation Y Spaß, Selbstverwirklichung und Yoga. Ihre Tragik besteht darin, dass nicht ihre Vertreter das Geld dafür haben. Sondern Pofalla und Asmussen.