Klicken Sie auf das Bild, um die Grafik als PDF herunterzuladen.

Für die Winter-Olympiade im russischen Sotschi wurden sieben neue Disziplinen ins olympische Programm aufgenommen. Eine davon ist Slopestyle: verschiedene Elemente aus dem Freestyle-Skifahren oder -Snowboarden werden dabei zu einem spektakulären Ritt über die Piste kombiniert.

Wer in den letzten Jahren zum Skifahren in den Alpen war, konnte sehen, wie sich dort die Funparks immer weiterentwickelt haben. Wo früher ein paar kleine Schanzen standen, werden jetzt meterhohe Kicker für weite und hohe Sprünge in den Schnee gebaut; dazu Metallgeländer in verschiedensten Formen zum Darüberrutschen und andere Stationen für akrobatische Tricks.


Eine Slopestyle-Piste sieht prinzipiell aus wie ein großer Funpark. Allerdings wird dieser in einem Lauf komplett durchfahren. Es reicht also nicht aus, einen gelungenen Sprung zu landen – der Fahrer muss einen ganzen Lauf lang spektakuläre Tricks zeigen, muss verschiedene Sprünge und Grinds möglichst schön ausführen und sauber stehen. Den "Double Cork 1260" beispielsweise, also ein Sprung mit doppelter Überkopf-Drehung und dreieinhalbfacher Schraube. Welche Tricks er macht und welche Stationen er anfährt, entscheidet der Sportler beim Slopestyle jeweils selbst. Nur möglichst vielseitig sollte die Darbietung sein.

Die ZEIT-Infografik stellt die neue olympische Disziplin vor und zeigt die Piste in Sotschi, auf der die Slopestyler bei der Olympiade ihre Tricks zeigen werden.

Weitere Infografiken der Serie "Wissen in Bildern" finden Sie hier.