Der Buchweizen kommt ganz schön rum: In seiner Heimat Asien wird er zu Soba-Nudeln verarbeitet, in Russland zu Blinis und in Frankreich zu Galettes. Wir lassen heute zwei Kulturen aufeinandertreffen und vermählen den traditionellen Buchweizenpfannkuchen aus Niedersachsen mit seinem amerikanischen Kumpel, dem fluffigen Pancake. Unser Trick: Wir schlagen das Eiweiß zu Eischnee.

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Zunächst Buchweizenmehl, Eigelb, Milch und eine Prise Salz zusammenrühren und eine Viertelstunde quellen lassen. Danach Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben. Butter in einer Pfanne zerlassen und die Pfannkuchen bei mittlerer Hitze ausbacken. Falls Sie lieber flachere Pfannkuchen mögen: Reduzieren Sie die Mehlmenge, und verwenden Sie mehr Flüssigkeit. Wenn man für süße Pfannkuchen Malzkaffee statt Milch nimmt, betont das den nussigen Geschmack des Buchweizens.

Wo wir gerade beim Cross-over-Cooking sind: Auch bei den Beilagen bringen wir zusammen, was sonst nicht zusammengehört. Sie können Schwarzwälder Speck anbraten oder die Pfannkuchen mit Honig und griechischem Joghurt servieren, auf dem Tisch dürfen gleichberechtigt Kräuterquark, Apfelmus und eine Zimt-Zucker-Mischung stehen. Die Pfannkuchen selbst bleiben immer gleich und sind blitzschnell gemacht.

Buchweizen-Pfannkuchen
(für 2 Personen)

200 g Buchweizenmehl
2 Eier
200 ml Milch
Salz
etwas Butter

Auswahl an Beilagen
Speck, Joghurt, Quark, Apfelmus, Zimt und Zucker