Ein 22-jähriger Neuseeländer hat volltrunken seinen Namen verwettet und darf fortan als Full Metal Havok More Sexy N Intelligent Than Spock and all The Superheroes Combined with Frostnova sein Erwachsenenleben bestreiten, ganz offiziell. Der neue Name macht exakt so viel Sinn, wie den alten volltrunken verwettet zu haben: Havok bezeichnet ein Softwareprogramm (havoc bedeutet Chaos oder Verwüstung) und Frostnova ist eine Waffe aus Eis in dem Computerspiel World of Warcraft. Mit etwas Fantasie heißt der Kiwi nun also Vollmantel-Vollpfosten sexyer und intelligenter als Spock und alle Superhelden mit Eisbomben zusammen. Bisher dachten wir immer, Dobrindt sei ein ungewöhnlicher Name.

Doch auch bei uns bietet sich manche Umbenennung an. Nach seiner Aschermittwochrede ("Nicht 48, nicht 49, 76 Prozent der Bayern sind mit mir zufrieden") könnte Horst Seehofer sich auch als Vollzeit-Narziss eitler und selbstgefälliger als Kleber und alle Super-Moderatoren mit ihrem Wichtigkeits-Getue zusammen dreimal stündlich im Spiegel begegnen. Gerhard Schröder würde als Der Putinversteher formerly known als Brioni-Kanzler der Welt erklären, wohin die Krim gehört. Und Sibylle Lewitscharoff dürfte als Zweifelhaftes Geschöpf, halb Büchnerpreisträgerin, halb Weißnichtwasichschwätz in Kopulationsheimen Fortpflanzungsgemurkse studieren. Nur Angela darf Merkel bleiben. Weil sie viel zu nüchtern ist, um sich so volltrunken anzuhören wie ein putinfreundlicher Vollzeit-Horst, der am Lewitscharoffschen Onanieverbot leidet.