Wir haben etwas gelernt: Wenn ein männlicher oder weiblicher Jemand ein Kind adoptiert hat, dann darf auch sein oder ihr männlicher oder weiblicher Partner dieses Kind, egal ob männlich oder weiblich, adoptieren, unabhängig davon, ob der oder die Jemand und sein oder ihr Partner respektive seine oder ihre Partnerin nun heterosexuell, homosexuell, lesbisch oder Veganer sind. Das nennt man, wenn wir das Bundesverfassungsgericht da richtig verstanden haben, Sukzessivadoption . Das ist aber nicht das, was wir gelernt haben.

Wenn ein männlicher, heterosexueller Nicht-Veganer (MHNV) sich einst vorgenommen hat, der CSU fortan unvoreingenommen zu begegnen, so ist er stets auf Äußerungen eines Generalsekretärs Alexander Dobrindt gestoßen, die den MHNV haben erkennen lassen, dass der der CSU gar nicht voreingenommen begegnet war, sondern so, wie sie es verdient. Wenn ein männlicher, heterosexueller Nicht-Veganer sich nun vornimmt, der CSU fortan unvoreingenommen zu begegnen, so stößt er stets auf Äußerungen eines Generalsekretärs Andreas Scheuer, die den MHNV erkennen lassen, dass er der CSU gar nicht voreingenommen begegnet, sondern so, wie sie es verdient. Das nennt man, wenn wir uns den alten General Dobrindt und die jüngsten "Kotzt mich an"-, "Gehört in die Klapse"-Kommentare von Dr. Unecht zu Edathy noch mal in Erinnerung rufen, Sukzessivabstoßung. Das ist es, was wir gelernt haben. Im Selbstversuch. Voll be-Scheuer-t.