Die Bereitschaft der Männer, Elternzeit zu beanspruchen, ist gewachsen: bis heute auf rund ein Viertel der Väter, Tendenz steigend. Auch wenn viele nur die zwei sogenannten Vätermonate nehmen, ist das doch eine gute Nachricht. Zum einen wird Männern, die Tage und Wochen für ein Baby oder Kleinkind zuständig sind, das Argument ausgehen, das bisschen Haus- und Kinderarbeit erledigte unsereiner ja mit links, wenn uns nicht der Zwang zum Geldverdienen für die Familie aus dem Haus treiben würde. Und ein erschöpfter Hausmann wird für alle Zukunft ein angemessenes Verständnis für den mütterlichen Stress entwickeln, wenn wieder mal keines der Kinder die Erwartungen erfüllt. Ein Mann, der mit Mühe den Ärger verdaut, wenn die Kinder nicht pünktlich zum Essen kommen, wird so schnell nicht wieder trödeln, bis eine Suppe kalt wird. Rollentausch ist nun einmal eines der besten Mittel, sich in sein Gegenüber einzufühlen.

Und ich habe noch eine gute Nachricht:
Therapeutische Hilfe und Coaching werden selbstverständlich