In der deutschen Sprache kommt das oo nur sehr selten vor (Boot, Moos, Zoo, Joop), und selbst in der englischen wäre es schwer, mit solchen Wörtern eine ganze Seite zu füllen.

Mit Start-up-Namen ist das ganz leicht, man hätte auch noch mehr zeigen können. Das ist eigenartig, denn eigentlich wollen diese Firmen ja Fantasie beweisen, und die Namensmode stammt auch schon aus den Neunzigern (Yahoo, Google). Vielleicht hält die Sache an, weil der Doppelvokal im Englischen nur eine Aussprache vorsieht, anders als a, e, i, u, o. Das oo ist also inzwischen so etwas wie ein mit aller Selbstverständlichkeit benutzter Vokal. Der Markenname Deawoo ist übrigens noch etwas älter als Yahoo. Gegründet wurde der Elektrokonzern 1967, von einem Mann namens Kim Woo-choong.