Er passt sich an – Seite 1

Das britische Establishment ist bekanntermaßen eher steif und abweisend – insbesondere gegenüber den vielen russischen Oligarchen, die sich in London niedergelassen haben. Jewgeni Lebedew hat es dennoch geschafft, sich zu etablieren. Stellt sich also die Frage, wie hat er das angestellt?

In den Romanen von Balzac kommt er oft vor, der arme, aber brillante Schreiberling vom Lande, den es irgendwie nach Paris verschlägt, wo ihm schließlich Ruhm und Erfolg zuteilwerden. Henry James besetzt diese Rolle mit dem ahnungslosen amerikanischen Mädchen, das mit Charme und Witz den Einstieg in die europäische Gesellschaft findet. Anthony Trollop wiederum schuf den Charakter des "im Ausland geborenen" Finanziers, der das viktorianische Establishment allein mit seiner Ruchlosigkeit erobert.

Kurz, man kennt sie, die Geschichte vom Spießer aus der Provinz, der es ganz nach oben schafft. Die Version mit dem russischen Helden gab es allerdings noch nicht, und vielleicht wird das 21. Jahrhundert sie erzählen, in einer Mischung aus Balzac und Bulgakow. Dann könnte das Leben dieser Hauptfigur an das von Jewgeni Lebedew angelehnt sein.

Der 33-jährige Lebedew wurde in Moskau geboren und wuchs zeitweise in London auf. Er ist ein eleganter Mann mit einem perfekt getrimmten Vollbart, einer Wohnung am vornehmen Regent’s Park und einem dieser Vermögen, wie sie nur in der postsowjetischen Ära entstehen konnten. Sein Vater war in den achtziger Jahren KGB-Offizier in Großbritannien, wo Lebedew auch die Grundschule besuchte. Dann, Jahre später, tauchte er unversehens in der Öffentlichkeit auf, denn nun war er der Sohn eines sehr reichen Mannes. Erst kolportierten Londoner Boulevardblätter, er sei mit dem ehemaligen Spice Girl Geri Halliwell "romantisch verquickt", dann war es das Model Sophie Dahl, Enkelin des Autors Roald Dahl. Bald machten seine Benefizgalas Schlagzeilen, zu denen er die Aristokratie der britischen Literatur- und Schauspielszene versammelte: Anjelica Huston kam, Vanessa Redgrave, Ralph Fiennes und Joanne K. Rowling auch. Für die Unterhaltung sorgten Superstars wie die amerikanische Hip-Hop-Band Black Eyed Peas, die Sängerin Mary J. Blige, das russische Olympia-Eislaufteam oder das Kirow-Ballett.

Das ist nun zehn Jahre her, und für die Briten war Jewgeni Lebedew nicht mehr als ein typischer "Londoner Russe" jener Spezies, die in den neunziger Jahren entstand, als eine neue Schicht russischer Geschäftsleute sich hier niederließ. London ist gastfreundlicher als Paris, weltoffener als New York, und vor allen Dingen ist das Rechtssystem hier zuverlässiger als in Moskau. Britische Banken sind gerne bereit, ihr Geld zu verwalten, britische Gerichte verhandeln gerne ihre Streitereien, und die britischen Steuerbehörden stellen keine Fragen.

So leben mittlerweile rund 300.000 Russen in der Stadt, und eine atemberaubende Anzahl von ihnen verfügt über ein siebenstelliges Einkommen. Nobelstadtteile wie Belgravia und Chelsea sowie Teile des Londoner Umlandes werden auch "Moskau an der Themse" genannt oder "Londongrad". Hier gibt es russische Restaurants, russische Nachtclubs und, jeden Sommer und jeden Winter, russische Ballnächte. Es ist eine Welt, in der Leibwächter mit dunklen Sonnenbrillen die Hecken historischer Gärten abschreiten und die Oligarchen in ihren Landsitzen beschützen. Es ist eine Welt, die parallel zur britischen High Society existiert. Berührungspunkte haben die beiden nur wenige.

Hätte Jewgeni Lebedew sich darauf beschränkt, Partys zu geben, wahrscheinlich wäre er allenfalls als Playboy auf den Seiten von Klatschmagazinen aufgefallen, mit Autos, Jachten und Supermodels. Aber er entschied sich anders. Anstatt London lediglich als bequemes Gelddepot zu betrachten, beschloss er, sich einzumischen. Und anstatt sich von der britischen High Society fernzuhalten, trat er ihr bei.

Lebedew treibt sich selbst ständig voran und sucht nach immer mehr Beschäftigung

Seine Besprechungen hält Lebedew am liebsten in der informellen Atmosphäre seiner Wohnung ab. Dann spricht er nicht über Geld oder das, was man damit kaufen kann, sondern er lässt sich lang und ernsthaft über investigativen Journalismus aus, über die Zukunft der Medien und über das Recht zur freien Meinungsäußerung. Eine seiner Lieblingsgeschichten ist, wie er 2009 den Londoner Evening Standard und seine Journalisten vor dem Untergang rettete, indem er das Blatt gemeinsam mit seinem Vater kaufte. Für ihn war es ein Akt zur Erhaltung der Pressefreiheit. Nichts macht ihn stolzer und zufriedener als die Tatsache, dass er hier beweisen konnte, "dass man mit Printmedien nach wie vor Geld verdienen kann".

Der Sänger Elton John hat ihn zum Paten eines seiner Söhne gemacht

Um den Evening Standard zu retten, entschieden Lebedew und das Management sich zu drastischen Maßnahmen. Sie machten das Londoner Abendblatt zur ersten großen Gratiszeitung. Die Auflage stieg, die Anzeigenkunden kehrten zurück. Heute macht die Zeitung wieder Gewinn, und Anfang des Jahres erhielt sie die Lizenz für einen Londoner Fernsehsender – ein weiterer Auftrieb und Grund, die kommerziellen Aussichten des Unternehmens zuversichtlich zu sehen.

Aber Lebedew gewinnt nicht jede Schlacht. Im selben Jahr, als Vater und Sohn Lebedew den Evening Standard kauften, übernahmen sie auch den Independent und den Independent on Sunday, die beide hohe Verluste machten. Das hat sich nicht geändert, und seine Stiftung zur Förderung des investigativen Journalismus machte dicht, weil sie keine weiteren Geldgeber fand. Dennoch spricht Lebedew weiter mit viel Enthusiasmus von der Kreativität, die notwendig sei, um der landläufigen Meinung entgegenzuwirken, das Internet bedeute das Ende des Journalismus. Er wolle neue Wege finden, gut geschriebene Geschichten zu drucken, sagt er.

Gleichzeitig treibt Lebedew sich selbst ständig voran und sucht nach immer mehr Beschäftigung. Er will mehr sein als der Sohn eines ehemaligen Geheimdienstlers und nunmehrigen Oligarchen. Neuerdings schreibt er selbst. Für den Evening Standard berichtete er aus Somalia und der Zentralafrikanischen Republik und interviewte den weißrussischen Diktator Alexander Lukaschenko. Dass aber der angesehene Guardian, eine Zeitung, die ihm nicht gehört, seine Kurzmemoiren über eine Jugend in Russland abdruckte, macht ihn besonders stolz, gibt er zu.

Warum aber zieht es einen Mann, der eindeutig kein Geld verdienen muss, ausgerechnet in die Kriegs- und Krisengebiete der Welt? "Zum Teil aus Eigennutz", sagt Lebedew. "Ich schreibe gerne." Außerdem verspüre er den Drang, nützlich zu sein. "Wenn meine Arbeit die Probleme von Somalia oder das Thema Kindersoldaten in Afrika an die Öffentlichkeit bringt, dann lohnt sie sich." Einmal reiste er in die mexikanische Stadt Juárez, die von der Gewalt der Drogenbanden zerrüttet ist. "Ich konnte nicht glauben, wie gottverlassen es dort zugeht." Das sind die Geschichten, die er aufschreiben will. "Geschichten aus Gegenden, in die niemand reisen will und über die niemand schreibt."

Freilich könnte es noch eine andere Motivation für ihn geben. Wenn die Sehnsucht danach, über gottverlassene Orte und deren Probleme zu schreiben, Lebedew von all den anderen reichen Londoner Russen unterscheidet, dann ist das genau das, was er will: um jeden Preis anders sein.

Dabei würde er seine russische Identität keineswegs verneinen. Er reist oft nach Russland, meistens geschäftlich, und einige seiner engen Freunde sind Landsleute. Lebedew und sein Vater unterstützen das Tschechow-Kunsttheater in Moskau und ein Tschechow-Festival auf der Krim.

Aber sein Zuhause ist Großbritannien. Hier verbringt er die meiste Zeit, und hier ist er so gut verknüpft wie kaum ein anderer. Elton John hat ihn zum Patenonkel eines seiner Söhne gemacht, der Dramaturg Sir Tom Stoppard zählt zu seinem Freundeskreis, ebenso wie der Direktor der Tate Gallery, Sir Nicholas Serota, und der Londoner Bürgermeister Boris Johnson. Wenn man ihn im Theater sieht, geht er nach der Vorstellung im Zweifelsfall mit der Hauptdarstellerin zum Dinner.

"Wer als Russe geboren wird, der bleibt sein Leben lang ein Russe"

Vor ein paar Jahren fragte ich einen seiner engen Moskauer Freunde, den Theaterregisseur Kirill Serebrennikow, ob Lebedew ihm eher russisch oder englisch vorkomme. "Englisch", antwortete er, ohne zu zögern. Nach einer kurzen Pause verbesserte er sich: "Nein, russisch." Und schließlich bezeichnete er ihn als "europäisch. Oder besser noch als einen anglorussischen Europäer."

Diese sonderbare Kombination beschreibt Lebedew vielleicht am besten. Denn wenn es so etwas wie einen Anglorussen gibt, dann ist er das Stereotyp. In seinem exzellenten Englisch schwingt nur der Hauch eines Akzents mit. Seine ebenso exzellenten Anzüge sind eine Mischung aus bester englischer Schneiderkunst und eindeutig kontinentaler Avantgarde. Mal ist da der Kragen verkehrt rum, mal der Stoff auffällig ungewöhnlich. In seiner Wohnung am Regent’s Park kombiniert er einen klassischen englischen Kamin und ein englisches, mit Samt bezogenes Sofa mit einigen überraschend zeitgenössischen Lampen und einem Fußhocker im Zebra-Look. Egal, was es ist, der Stil eines russischen Oligarchen ist es nicht. Und Lebedew sieht sich selbst auch nicht so. "Ich habe unter ihnen noch keinen getroffen, mit dem ich in Kontakt sein wollte", sagt er vorsichtig und beschreibt die "Inselmentalität" seiner russischen Landsleute. Die lebten zwar alle mitten in London, machten sich aber nicht einmal die Mühe, Englisch zu lernen. "Sie versuchen gar nicht erst, sich anzupassen", sagt er. "Das Einzige, was zählt, ist, den Reichtum so angeberisch wie möglich zur Schau zu stellen." Sie kaufen große Häuser, die leer stehen, Jachten, die sie kaum benutzen, und wenn sie sich zum orthodoxen Weihnachtsfest in den französischen Alpen versammeln und der Skiort Courchevel sich in einen alpinen Stadtteil von Moskau verwandelt, dann lassen sie sich ihr Sushi aus London mit dem Privatjet liefern. Die Kunstauktionen bei Sotheby’s und Christie’s beschrieb Lebedew vor ein paar Jahren in einem Magazinartikel als "testosterongetriebene Wettkämpfe, bei denen es nur darum geht, wer den dicksten Geldbeutel hat".

London hat Erfahrung mit dieser Sorte von Zuwanderern. Was heute die reichen Russen sind, waren in den siebziger Jahren arabische Ölmillionäre. Die Stadt hat kein Problem damit, an ihnen Geld zu verdienen, hinter ihrem Rücken aber werden sie vom Establishment als vulgär verlacht.

Lebedew passt nicht in dieses Klischee. Er beschreibt sich so: "Die russische Identität ist ausgesprochen stark. Wer als Russe geboren wird, der bleibt sein Leben lang ein Russe. Aber ich liebe England, die freiheitlichen Werte, für die es steht, und die Offenheit." Wenn er das sagt, merkt man, dass er es auch meint. Jewgeni Lebedew liebt England, und allmählich fängt England an, ihn auch zu lieben.

Seine Lebensgeschichte begann in einer Welt, die von seiner Wohnung am Regent’s Park nicht weiter entfernt sein könnte. Sein Vater Alexander Lebedew war ganz und gar ein Produkt der Sowjet-Ära. In den achtziger Jahren wurde er vom KGB als "Wirtschaftsbeobachter" rekrutiert und arbeitete zunächst in Moskau und dann in London. Das bedeutete, dass er westliche Zeitungen las, vor allem die Finanzpresse. Zu einer Zeit, als in der Sowjetunion kein Mensch auch nur eine Ahnung von Aktien und Anleihen hatte, begann er mit Schuldpapieren von Drittweltländern zu handeln.

Vor ein paar Jahren, an einem bitterkalten Tag, traf ich Lebedew senior in einem halbfertig gebauten Haus in Moskau. Draußen wimmelte es vor Sicherheitsbeamten, und drinnen standen zahllose Bilder herum, die darauf warteten, aufgehängt zu werden. Der einzig fertige Raum war im Keller neben dem Schwimmbad. Wie sich herausstellte, war Alexander Lebedew nicht besonders interessiert daran, die Lücken in seinem persönlichen Werdegang zu füllen, zum Beispiel die Frage zu beantworten, woher er eigentlich das Geld für seine allerersten Investmentgeschäfte hatte. Er bescheinigt lediglich, dass er daraus ein Vermögen gemacht hat, mit dem er eine Bank kaufte, eine Fluggesellschaft und sogar eine Kartoffelfarm.

Gekeife unter den Journalisten gegen die Lebedews ist auch verstummt

Aber dann machte seine Karriere eine Wendung, die ihn von den übrigen neureichen Russen unterscheidet. Gemeinsam mit Michail Gorbatschow kaufte Lebedew die Nowaja Gaseta, die Zeitung in Russland, die mehr als alle anderen bereit zur Kritik an den Mächtigen ist. Die unverblümte Kremlkritikerin Anna Politkowskaja war eine der Angestellten, bis sie 2006 unter mysteriösen Umständen am helllichten Tag niedergeschossen wurde. Wie sein Sohn hat auch Lebedew senior sich voll und ganz dem Journalismus verschrieben und setzt sich für eine freie Presse und die Meinungsfreiheit ein.

In Russland gehört der Familie die kremlkritische Zeitung "Nowaja Gaseta"

Für seine Journalisten ist er nicht weniger als ein Held. Dmitri Muratow, Chefredakteur der Nowaja Gaseta, sagt, anders als die meisten russischen Verleger mische sich Lebedew nie in redaktionelle Entscheidungen ein. Dagegen tue er jedoch alles, um die ständigen Rechtskonflikte der Zeitung zu lösen.

Diese, so meint Muratow, "produzieren wir im Akkord, 24 Stunden am Tag". Für ihre Berichte über die korrupte Elite werden seine Journalisten regelmäßig verhaftet, verprügelt oder sogar ermordet. Aber selbst wenn es darum gehe, bedrohte Journalisten und ihre Quellen außer Landes zu schaffen, sei Lebedew zur Stelle, erklärt Moratow.

Alexander Lebedew sieht seine Verlegerrolle so: "Ich träume davon, dass die Menschen mich einfach als investigativen Reporter sehen." Mit anderen Worten, er will nicht als Oligarch erinnert werden, als Playboy oder als einer der vielen Ex-KGB-Männer, die aus ihren Verbindungen ein Vermögen aufbauen konnten. Wenn man sich mit ihm unterhält, verliert er sich regelmäßig in verwirrenden Darstellungen von Skandalen, denen er auf der Spur ist. Und oft geht es dabei um die finanziellen Verbindungen zwischen bestimmten russischen Milliardären in London und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Mit dieser leidenschaftlichen Neugier hat er sich bei den russischen Behörden nicht gerade beliebt gemacht. Sein Büro in der Bank wurde schon von maskierten Polizisten durchsucht, und die Flugzeuge seiner Fluggesellschaft wurden wegen angeblicher Sicherheitsmängel am Boden festgehalten.

Für ihren Streifzug durch die britische Medienlandschaft ernteten die Lebedews zunächst Hohn in London. Journalisten spekulierten, dass der Evening Standard zu einem Propagandablatt des Kremls würde. "Willkommen, Verleger Kamerad", ätzte ein Kommentator. Dabei sind die Lebedews bei Weitem nicht die ersten britischen Zeitungsverleger mit einer komplizierten Lebensgeschichte und undurchsichtigen Geschäftsinteressen. Der Daily Telegraph gehört den verschwiegenen Zwillingen David und Frederick Barclay, die auf einer der Kanalinseln in einer nachgebauten gotischen Burg wohnen. Der Eigentümer des Daily Mirror war Robert Maxwell, ein Tycoon, der sich angeblich von seiner Jacht in den Tod stürzte, bevor seine finanziellen Machenschaften an die Öffentlichkeit gerieten. Die Times und die Sunday Times gehören Rupert Murdoch, dessen Medien-Empire vor zwei Jahren durch den Abhörskandal schwer beschädigt wurde. Selbst bei den dunklen Wurzeln ihres Vermögens erscheinen die Lebedews in dieser Truppe überraschend zahm. Jewgeni Lebedew hat sowohl den britischen Premierminister David Cameron getroffen als auch seinen Stellvertreter und Koalitionspartner Nick Clegg von den Liberaldemokraten. Beides seien nette und "normale Kerle", urteilt er, ganz anders als all die undurchsichtigen Figuren in der russischen Politik.

Und das Gekeife unter den Journalisten gegen die Lebedews ist auch verstummt. Die meisten Mitarbeiter mögen ihren Boss. Dabei ist es ihm letztendlich egal, ob ihm das Klischee eines typischen Londoner Russen anhängt oder nicht. "Wahrscheinlich verdienen wir es auch", sagt er selbstbewusst. Er weiß, dass er nicht dazugehört.

Sich mit Promis zu umgeben ist in London nicht schwer. Dafür braucht man nur Geld, und die niederen Ränge der Königsfamilie kann man wahrscheinlich stundenweise mieten. Aber Titelgeschichten für angesehene Zeitungen zu schreiben, mit den besten Schriftstellern und Dramaturgen Londons bekannt zu sein und Medienkampagnen für Unicef zu organisieren, die vom Establishment unterstützt werden, all das schafft nur jemand, der dazugehört. Jewgeni Lebedew hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Vermögen seiner Familie den Ruf des Ehrenwerten zu verleihen. Bisher scheint ihm das zu gelingen.

Der Artikel ist zuerst auf Englisch im "T Magazine" der "New York Times" erschienen

Übersetzung: John F. Jungclaussen