Endlich! Erstmals konnte ein Geruch telefonisch übermittelt werden. Empfangen wurde die dufte Nachricht von einem oPhone, einem Apparat, der den gewünschten Geruch mixt und freisetzt.

Ein Harvard-Professor hat das Gerät erfunden. Mit anrüchigen Botschaften will er Kommunizierende in all jenen Fällen beglücken, "in denen Aroma zählt", zum Beispiel "bei der Selbstdarstellung und Unterhaltung". Das riecht nach interessanten Möglichkeiten. Und das Kürzel SMS könnte bald einen Bedeutungswandel erfahren.

Besonders mobil ist das oPhone allerdings nicht. An gerade einmal zwei Anschlüsse (Paris, New York) kann man digitale Duft-Depeschen senden, postlagernd sozusagen. Irgendwann aber soll das persönliche oPhone kommen. In diesem Fall erscheint es jedoch wünschenswert, dass der Fortschritt mit Postkutschentempo nahen möge.