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Jahrelang litt die Musikindustrie unter großen Umsatzeinbrüchen durch illegales Kopieren, auch der Verkauf von Klingeltönen konnte den Abwärtstrend nicht bremsen. Die Nutzer haben gerade die legalen Musikdownloads akzeptiert – schon kommt der nächste Umbruch auf sie zu: In Zukunft werden wir nicht einmal mehr eine digitale Kopie der Musik besitzen, wir empfangen nur noch Lied für Lied als Datenstrom aus dem Netz.

Den neuen Streamingdiensten wie Spotify wird nachgesagt, sie würden die Musiker mit Krümeln abspeisen, Bruchteile von Cents für einen Song. Aber die steigenden Zahlen zeigen, dass sich auch mit Musikstreams Geld verdienen lässt, selbst wenn die meisten User nicht für die Musik zahlen, sondern Werbeeinblendungen akzeptieren. Die Grafik zeigt die Umsätze der Musikindustrie in den vergangenen 30 Jahren und fragt danach, wovon Musiker heute leben.