Breaking news aus der Neurowissenschaft: Putzen unter "Verwendung von Reinigungstechnik löst im Vergleich zur manuellen Arbeit eine signifikant höhere Anziehungskraft aus". Mit Putzgeräten soll es also mehr Spaß machen als ohne. So wollen es die Neuromarketing-Labore an 25 Probanden ermittelt haben (natürlich im Auftrag eines Herstellers von Reinigungsgeräten). Was für ein Aufwand für diese putzige Meldung betrieben wurde! Im Kernspintomografen hat man die Probanden untersucht. Wer glaubt, in so eine Röhre passe außer der Versuchsperson noch ein Hochdruckstrahler, der irrt. Nein, das schmutzige Geheimnis der Studie ist: Die Probanden mussten Filme "von Putzszenarien mit und ohne technischem Hilfsmittel" anschauen. Die "signifikant höhere Anziehungskraft" bezieht sich also weniger aufs Putzen als aufs Zuschauen.