In ihrer neuesten Ausgabe bereichert uns BMC Public Health mit Erkenntnissen der akademischen Feldforschung. An britischen Schulen durften sich 11- bis 13-Jährige mit Videospielen austoben. Das Fazit: "Die Implementation eines Tanzmatten-Sportvideospiels war assoziiert mit Verbesserungen anthropomorpher Maße und von Parametern der Lebensqualität." Kurz: Abspecken durch Videospiele kann gelingen. "Nichtsdestotrotz sind die Vorteile ungewiss, weil nur insuffiziente Daten über die physische Aktivität vorlagen, um endgültige Schlüsse ziehen zu können." Auf Deutsch: Wer weiß schon, wie anstrengend die Moves der Kids waren. Doch zum Schluss folgt die Ernüchterung: "Qualitative Daten legen nahe, dass die Unterstützung der Initiative im Lauf der Zeit abnahm, was bedeutet, dass potenziell günstige Effekte nicht erreicht wurden." Also war das Spiel echt öde.