Seine Karriere verlief einzigartig, obwohl er als junger Mann zweimal ein Studium begonnen und es dann geschmissen hat. Er wollte lieber beruflich durchstarten, das erwies sich als schlau, denn es hat ihn sehr reich und allem Anschein nach auch glücklich gemacht.

Privat wie beruflich keine Rückschläge, alles strahlt auf höchstem Niveau, hier die Stadtvilla am See, dort das Landgut. Und die Leute gönnen es ihm, auch weil er das Glück gern teilt. Wie viel Geld er im Laufe seines Lebens gespendet hat, weiß wohl nur sein Steuerberater.  Er reiht sich so in die Tradition wohltätiger Ahnen ein; der Stammbaum reicht Jahrhunderte zurück.

Den Job, der ihn endgültig berühmt gemacht hat, übernahm er vor gut 15 Jahren, und er will ihn noch lange ausüben. "Dadurch, dass immer neue Menschen antreten, wird es interessant bleiben. Gottes großer Zoo ist einfach unerschöpflich." Seine Markenzeichen? Humor und Neugierde: "Sie müssen ja zunehmend innovativ und kreativ sein. Bloße Verwaltung des Ruhmes vergangener Tage funktioniert nur eine Zeit lang."

Inzwischen nähert er sich der siebten Lebensdekade. Nur merkt ihm das keiner an, so wie er daherkommt: schlaksig die Figur, schlagfertig die Zunge. Laut Umfragen ist er so bekannt wie die wohl mächtigste Frau der Welt und dabei ungleich beliebter. Sein Lächeln behält er bei, solange ihm sein jeweiliges Gegenüber nicht zu dumm kommt. Dann kann er freilich auch anders.

Kluge Leute wissen: Man darf ihm vertrauen, aber letztlich nicht mehr als sich selbst und den anderen. Wer ist’s?

Lösung aus Nr. 7:

Bei seinem Vetter John Hawkins lernte Sir Francis Drake (um 1540 bis 1596) die Freibeuterei. Nach seiner Weltumseglung (1577 bis 1580) ließ ihn Elisabeth I. zum Ritter schlagen. 1587 griff er Cádiz an, kämpfte 1588 gegen die Armada und 1589 in Spanien