Wer Die Todeskralle schlägt wieder zu für eine Dokumentation über Udo Ulfkotte und dessen Bestseller Gekaufte Journalisten hält, ist hier im falschen Film. Missing in Action lautet auch nicht der Titel einer Langzeitbeobachtung des Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft, der, so wollen gut informierte Kreise erfahren haben, ein gewisser Christian Schmidt aus dem Mittelfränkischen sein soll. Und Der Gigant hört sich nur so an, als sei damit die Autobiografie von Joachim Gauck überschrieben.

Nein, die drei Titel stammen aus dem filmischen Schaffen von Chuck Norris, jenem unbesiegbaren, gesetzestreuen amerikanischen Actionhelden, der bei Praktiker 20 Prozent auf alles bekommt. Auch auf Tiernahrung. Jenem hartgesottenen Kerl, der seinen Kaffee schwarz trinkt – ohne Wasser.

Chuck Norris ist an diesem Dienstag 75 Jahre alt geworden. Er ist zwar ein evangelikaler Rechter, ein Gegner von Darwins Evolutionstheorie und auch sonst ein bisschen Ulfkotte im Kopf, als stahlharte Witzfigur und humorgewordener Superlativ macht er einem das Leben zuweilen aber ein bisschen lustiger. Daher zum Schluss den besten Chuck-Norris-Witz: Chuck Norris übernimmt die Projektleitung des Flughafens Berlin Brandenburg. Eröffnung ist morgen früh um 6.30 Uhr.