Wie eine Lache Feuermilch ergießt sich das letzte Sonnenlicht über die Wellen bis zum Strand. Der Schwimmer im handwarmen Wasser des Infinity-Pools wird scheinbar eins mit dem Meer. Ein Kellner stellt noch einen Drink neben den Deck-Chair, während im Restaurant zwei Stockwerke tiefer der Sterne-Koch das Abendessen vorbereitet. Wo bin ich? Antibes, das Cap-Eden-Roc? Nein, Norderney, das Hotel Seesteg. Und wer hat’s gebaut? Die Familie Brune.

Ein anderer Tag, ein anderer Ort. Nun bläst Sturm den Wellen fliegende Gischtmähnen aus dem Kamm. Aber hinter den geschwungenen Panoramascheiben fläzt es sich warm und trocken, ein Feuer im Kamin, ein buntes Völkchen von kurlaubenden Rentnern und Latte-Trinkern hängt zwanglos ab. Was ist das? Das Panoramadeck eines Kreuzfahrtschiffes der anderen Art? Schon wieder Norderney, die Milchbar. Und wer betreibt sie? Brune & Company.

Ein dritter Schauplatz. Ein Apartment über zwei Stockwerke. Aus der frei stehenden Badewanne geht der Blick durch bodentiefe Fenster auf die Strandpromenade, zum Flutsaum sind es keine hundert Meter. Designermöbel unter rauer Betondecke; eine Behausung von weltläufigem Charme. Wo sind wir? Seattle? Nein, im Inselloft, 26548 Norderney. Und wer steckt dahinter? Die Brunes.

Mit der ostfriesischen Insel verband das Klischee bis jetzt ganz andere Bilder. Rüstige Herrschaften in leberwurstfarbenen Regenjacken lehnen sich gegen den Wind. Kleinfamilien buddeln nach Wattwürmern, bis sie sich durchgefroren in ihre Pension mit dem Usambara-Veilchen auf der Fensterbank flüchten. Doch es ist an der Zeit, das Klischee zu revidieren. Norderney, ältestes deutsches Nordseebad, gegründet 1797, einst Sommerresidenz des Königs von Hannover, ist auf dem Weg, wieder das zu werden, was es mal war: schick.

Und an vielen Angelpunkten des Wandels taucht ein Name auf: Brune. Seit vier Generationen ist die Familie auf der Insel aktiv, 1880 bietet sie erstmals Ferienwohnungen an, damals noch in einer Nebenstraße ohne Meerblick. 1922 kommt ein Hotel in "erster Reihe" dazu, das Haus am Meer, das inzwischen aus zwei Häusern besteht. Und seit nunmehr zehn Jahren sind die Brunes Avantgarde.

"Es war ein Tag im Jahr 2004, da saß ich mit meinem Bruder Jens im Hotel meiner Mutter und schaute aufs Meer", erzählt Marc Brune. "Wir überlegten, wie es für uns hier weitergehen könnte. Mutter hatte noch gut zu tun, aber an immer mehr Pensionen hingen Schilder: Zimmer frei." War diese Insel von gestern ein zukunftstaugliches Pflaster für zwei weit gereiste, unternehmungshungrige junge Männer? Marc, Jahrgang 1968, war in die Fußstapfen des Vaters, eines erfolgreichen Bremer Industriearchitekten, getreten und hatte in New York Architektur studiert. Sein Bruder Jens, zwei Jahre jünger, folgte den Spuren der Mutter und lernte das Hotelfach von der Pike auf; bei einem langen Aufenthalt in Japan wurde er von einem Stilwillen weit jenseits des Friesen-Funktionalismus geprägt.

Die Brüder, die einander mit ihren silbernen Haarschöpfen und feingliedrigen Körpern wie Zwillinge ähneln, beschließen an diesem Tag, dass sie etwas gemeinsam angehen wollen. Vaters Bremer Architekturbüro wickeln sie nach dessen Ruhestand einvernehmlich ab. Der Alte trägt’s mit fröhlicher Fassung und assistiert seitdem der Mutter, die bis heute unumschränkte Herrin des Hauses am Meer ist.

Norderney, finden die Brüder, hat reichlich Entwicklungspotenzial: Weltnaturerbe, 14 Kilometer Sandstrand, eine Dünenlandschaft, so ursprünglich wie vor dem Beginn des Menschenzeitalters, beständig sturmbeatmet von einer Meeresluft, die beim bloßen Einatmen gesund macht. Dazu eine einzigartige Bäder-Architektur, prächtige neoklassizistische Villen, ein Kurtheater, ein Spielkasino, ein Meerwasser-Wellen-Hallenbad im Bauhausstil. Aber mit dem Wirtschaftswunder-Massentourismus kamen auch Hochhauskästen und ein Kursaal im Waschbetonbrutalismus dazu, das Bauhausbad verfiel unterdessen zum Sanierungsfall mit fließend Wasser. Als die Billigfliegerei viel Kundschaft ans Mittelmeer lockte, wurde es hart für ein Urlaubsziel, das nicht gewohnt war, sich neu zu erfinden.

Ein Vorzeigeprojekt für Norderney

Die Milchbar auf Norderney © G. Franz/dpa

Heute ist das Badehaus wieder, was es einmal war: Prachtbau und Zentrum des Inseltourismus. Strahlend weiß, stimmige Proportionen, 8.000 Quadratmeter reines Bauhaus. Im Innern vertreiben feine Natursteine das ungute Fußpilzgefühl, das einen normalerweise beim Betreten einer Badeanstalt befällt. Die "Feuerebene" mit den diversen Saunen bietet so viele Möglichkeiten des Dampfens, Schwitzens, Brütens, dass man in einem Urlaub kaum durchkommt. Im "Feuerbad", einem zum Himmel offenen ehemaligen Treppenschacht, lässt sich, umspült von 40 Grad heißem Wasser, entspannt das norddeutsche Wolkenkino hoch über den Köpfen betrachten. Nebenan, in den Hochduschen, knallt das Wasser aus sechs Meter Höhe hinab, als stünde man unter einem Wasserfall im tropischen Regenwald. Kurz stockt der Atem, wenn der Schwall zum ersten Mal auf den Schultern einschlägt, dann ergibt man sich wohlig der trommelnden Massage.

Verantwortlich für diese Wiederauferstehung einer Beinahe-Ruine ist Marc Brune. Kurz nach dem Krisengespräch mit dem Bruder bekommt er, der junge Architekt, die große Chance. Der neue Kurdirektor, Wilhelm Loth, will die Insel um jeden Preis sanieren. Mit dem Badehaus soll es losgehen, eine Investition, wie sie hier schon lange niemand mehr gewagt hat. Marc Brune beteiligt sich an der Ausschreibung, und für acht Millionen Euro bescheren die beiden Newcomer Norderney ein Vorzeigeprojekt, das nicht nur schwarze Zahlen schreibt, sondern dafür sorgen soll, dass die Insel bis 2020 das führende Thalasso-Bad Europas wird.

Marc Brune gilt seither als Bäderspezialist; doch auch als gelernter Stadtplaner macht er sich um Norderney verdient. Dass der zentrale Kurplatz heute ein quicklebendiger Wuselpunkt ist, verdankt sich einer weiteren seiner Ideen. Zusammen mit Partnern hat er das lang gestreckte Conversationshaus, das der König von Hannover einst für seine Lustbarkeiten errichten ließ, in eine Art Hotelfoyer der gesamten Insel verwandelt. Wie er darauf kam, erläutert er bei einem Stadtrundgang: "Es gibt hier 30.000 Gästebetten, viele davon in Ferienwohnungen und kleinen Pensionen. Auch wer dort wohnt, braucht in gewisser Weise eine Hotelinfrastruktur." Im Innenhof sind die Schalter der Touristeninformation, deren Mitarbeiter gleichsam als Concierges wirken. Die Tagesbar mit ihrem poppigen Dekor tut alles, um dem Spießigkeitsverdacht eines Heilbads entgegenzuwirken. Die Stadtbibliothek mit dem goldschimmernden Lesesaal stellt das Lektüreangebot jedes Grandhotels in den Schatten.

Aber die Brunes planen und bauen auf Norderney nicht nur für andere Auftraggeber, sondern vor allem für ihre eigene Firma. Ihr Anspruch: schöne Produkte, die erst einmal ihren Schöpfern gefallen müssen. Sagt Jens Brune, als er zum Mittagessen in einen Strandkorb seines Hotels Seesteg bittet. Wenn sein älterer Bruder der analytische Baumeister im Familienunternehmen ist, dann ist er der emotionale Gestalter des Innenlebens. Leise, abwägend erzählt er, wie er nach und nach seine Vorstellung vom idealen Hotel entwickelt hat. Sein Karriere begann an der Drehtür des Hotels Vier Jahreszeiten in Hamburg, eine Lehrzeit, die seinen Blick bis heute lenkt: Was machen die Gäste, wie befriedigt man Wünsche, die sie noch gar nicht geäußert haben? Dazu kommen die eigenen Erfahrungen als Reisender. Was braucht es, damit aus einem schönen Zimmer ein unvergessliches wird? Heute versucht Jens Brune die Antworten mit seinen eigenen Häusern zu geben; aus dem Pagen ist ein Hotelier und Innenarchitekt geworden. Geblieben ist ihm, was er seine "Sehnsucht nach Unauffälligkeit" nennt.

Das erste Projekt der Brüder für die eigene Firma ist inzwischen eine Insel-Institution: die Milchbar. 2006 hat die Kurdirektion den alten Pavillon an der Strandpromenade neu zur Pacht ausgeschrieben. Inspiriert vom Café del Mar auf Mallorca, machen sich die Brunes an eine Neuerfindung der Tradition. Zwanglosigkeit ist oberstes Prinzip, "es gibt nicht mal einen Verzehrzwang", sagt Jens Brune. Hauptsache, der Laden ist voll. "Schon meine Oma hat gesagt: Wo Tauben sind, kommen Tauben zu!" Und der fantastische Blick aufs Meer macht offenbar hungrig; es wird konsumiert, was das Zeug hält. Selbst Bundespräsidenten haben hier brav neben dem Hipster, dem Fährschiffkapitän, der Oma Schlange gestanden – nicht für Hummerhäppchen, sondern für eine Portion vom Markenzeichen, dem Milchreis. Der wird mittlerweile in großer Menge fabriziert, schmeckt aber, als hätte ihn Mutter Brune gerade vom Herd geholt.

Jens Brune erklärt sich seinen Erfolg mit einer geradezu manischen Detailversessenheit, die sich ums Ökonomische zunächst wenig schert. Dunkle Polster sind praktisch, weil nicht so fleckempfindlich? Egal, helle machen das bessere Licht. "Ich lecke sogar die Gläser Probe, ob sie das richtige Gefühl vermitteln." Beständig sucht er nach Dingen, die seinem Lebensgefühl entsprechen – in Pariser Cafés, auf der Mailänder Möbelmesse. Sogar der Sound der Bar ist Maßarbeit: Die Brüder gewannen das erfolgreiche DJ-Duo Blank & Jones, für die Milchbar Sampler zu erstellen. Und so surft nun eine Musik aus den Boxen, deren Bässe so sanft und gleichmäßig anrollen wie die Wellen am Strand, keine hundert Meter weit entfernt. Und wenn dann noch die Sonne scheint über der Strandpromenade, bringen die unaufdringlich pulsierenden Melodielinien ein geradezu kalifornisches Lebensgefühl auf den friesischen Deich.

Was das Unverwechselbare in der Arbeit der Brüder eigentlich ist, der Brune-Spirit, lässt sich schwer fassen, zu unterschiedlich sind die Projekte. Der Stil ist eher nordisch-minimalistisch als barock-ausschweifend, die Materialien suggerieren Naturnähe und eine edle Einfachheit. Aber stets hat man das Gefühl: Hier wurde etwas gestaltet, nicht damit es funktioniert, sondern weil sich damit ein Mensch seinen Traum vom Wohlfühlen verwirklicht hat. Und man fühlt sich eingeladen, diesen Traum mitzuträumen.

Hier gilt das Prinzip: Der Gast kommt nach Hause

Auch das ist natürlich Norderney © ts-grafik.de / photocase.de

Die exklusive Spielart dieses geselligen Individualismus findet sich im Hotel Seesteg, schräg gegenüber der Milchbar. Den 70 Meter langen Schuppen, in dem früher der hölzerne Seesteg der Insel nach der Saison eingelagert wurde, haben die Brüder mit Eichenholz, portugiesischem Kalksandstein und Seide in ein Luxushotel mit nur 16 Zimmern verwandelt – innen New York, außen norddeutscher Backstein. "Der Gast soll sich fühlen wie ein Milliardär, der nach Hause kommt und sich in seinen Loungesessel mit Blick aufs Meer fallen lässt", sagt Jens Brune. Deshalb hat er schon vor Jahren umgesetzt, was heute international als der letzte Schrei verkauft wird: weg mit der Rezeption, der Barriere zwischen Gastgeber und Gast! Er plane weniger für eine Zielgruppe, eher für ein Gefühl, sagt Brune. Deshalb bestand er auf dem Infinity-Pool, auch wenn vom Vater bis zur Bank alle abrieten: "Wir wollten etwas haben, was wir cool finden."

Ein halbes Jahr lang mussten die Brunes bangen, ob ihr Traum in die Sphäre der Wattwürmer passt. "Ich erinnere mich noch, wie ich gezittert habe, als ich den ersten Interessenten den Zimmerpreis nannte", sagt Jens. Schließlich ist der Seesteg kein Hotel für Leute, die ihren Besitz gerne vorführen: Man kann nicht mal mit einem Angeberauto vorfahren, weil die Regelungen für den Individualverkehr auf der Insel so strikt sind. Aber auch so finden sich, wie ein Rundumblick im Frühstücksraum zeigt, offenbar genug Pärchen und Familien, die sich den unauffälligen Luxus leisten können.

Natürlich wissen die Brunes, dass nicht jeder gern mehrere hundert Euro pro Nacht bezahlt (schon weil sie es selbst nicht täten). Darum haben sie gleich um die Ecke ihre jüngste Idee umgesetzt: die Fortsetzung von Bed & Breakfast mit anderen Mitteln. Vier denkmalgeschützte Häuser, die einst klassische Norderney-Pensionen beherbergten, haben die Brunes für zwölf Millionen Euro in das Inselloft verwandelt, ein Konzepthotel für die jüngere, urbane Mittelschicht, die das Weltnaturerbe Wattenmeer durchaus angesagt findet, aber keine Lust mehr hat auf Laminat und Ado-Gardinen. Jedes der 24 Zimmer und Apartments ist individuell gestaltet, im Erdgeschoss reihen sich kleine Geschäfte für den täglichen Bedarf aneinander: Bäckerei, Weinhandel und Deli mit kleinen Gerichten, die man in der Küche seines Zimmers bequem zubereiten kann. Auch hier gilt das Prinzip: Der Gast kommt nach Hause.

An die Stelle der Lobby tritt das "Wohnzimmer" für alle Gäste, wo die Getränke umsonst sind und jeden Tag ein anderer Wein eines jungen Winzers vorgestellt wird. Das Restaurant heißt Esszimmer und funktioniert auch so: Man sitzt zusammen an einem Tisch, teilt sich das Essen aus Töpfen, die Küche ist offen, der Koch jederzeit für einen Schnack zu haben.

Natürlich ist der nordisch-amerikanisch-asiatische Stilmix nicht jedermanns Sache. Aber zum einen betreiben die Eltern Brune für das Stammpublikum ja immer noch ihr Haus am Meer. Zum anderen hat der Mut der Brüder Norderney aufgeweckt. Und auch wenn mancher Konkurrent die Ideen der Brunes einfach kopiert, kommt die gemeinsame Anstrengung wohl allen zugute. Für unternehmerische Alleingänge sind die Ostfriesischen Inseln kein leichtes Terrain. Man sieht es zum Beispiel an Spiekeroog. Dort hatte sich der Bremer Reeder Jens Stolberg im großen Stil eingekauft und in einem nicht immer geschmackssicheren Hauruckverfahren vieles modernisiert. Doch als Stolberg mit seiner Reederei in die Pleite schlitterte, versandete auch sein Insel-Engagement – und mit ihm die Aufbruchstimmung.

Um Vorreiter zu bleiben, planen die Brunes schon das nächste große Ding: das Grand Beach Resort, ein großes Fünf-Sterne-Hotel auf dem letzten freien Filetgrundstück der Insel, zwischen Bade- und Conversationshaus. Die Idee dahinter haben die Brunes kürzlich in einer Bürgerversammlung erläutert: Noch vor wenigen Jahren blieben die Urlauber im Schnitt neun Tage auf Norderney. Daraus sind sechs Tage geworden, doch das Budget ist nicht mitgeschrumpft. Darum ist Luxus der beste Weg, mehr Einnahmen zu erzielen. Auch das hat Marc im Studium gelernt: wie man Vorhaben so kommuniziert, dass auch Skeptiker sich einbezogen fühlen.

2016 soll das Grand Beach fertig sein, danach wird es für die Brunes auf der Insel wohl nicht mehr viel zu entwickeln geben. "Dann sind wir nicht mehr das Start-up, das die Tradition aufmischt", sagt Jens, "damit wechseln wir selbst ins Establishment." Ihr Ideal eines Ineinanders von Natur und touristischer Infrastruktur haben die Brüder dann in vielerlei Varianten vorgeführt: von den Hotels über die Milchbar und eine in die Landschaft geschmiegte Aussichtsplattform bis zum Strandrestaurant Weiße Düne, das den Charme einer Schutzhütte mit moderner Küche und zeitgenössischem Design kombiniert – Norderneys bodenständige Variante der Sylter Sansibar. Letztlich ähneln alle Brune-Projekte den Männern, die sie erdacht haben: Sie spielen sich nicht auf, drängen sich nicht vor, machen selbstbewusst, aber unaufgeregt ihr Ding – in der Hoffnung, dass andere daran ebenso viel Gefallen finden mögen wie sie selbst.

Ein Frühlingsabend an der Milchbar. Den ganzen Tag lang hat es geschüttet und gestürmt, doch nun reißt der Himmel noch einmal auf. Schnell bauen Blank & Jones ihr DJ-Pult für einen ihrer raren Live-Auftritte auf der Insel auf, binnen Minuten tanzt sich eine stattliche Meute auf den stabilen Holztischen der Terrasse warm. Ganz vorne vor den Boxen leuchten ein paar graue Schöpfe: die Brunes. Sogar die Eltern, Birgit und Ewald, recken die Hände rhythmisch in den eiskalten Wind. Von kaum jemandem erkannt, genießen die vier den Augenblick, in dem die Mischung aus Tradition, Styling, Planung, Zukunftsmut zwanglos gelingt. Das ist der perfekte Brune-Moment.

Korrektur: In der ersten Version dieses Textes wurde Norderney als das älteste deutsche Seebad bezeichnet. Es handelt sich um das älteste deutsche Nordseebad. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.