Nachdem Motorsägen ihren Wald gefressen hatten, nachdem ihre Mütter erschlagen und sie selbst eingesperrt worden waren, bis Aktivisten sie befreiten, durften Suro und Andalas anfangen, für die Freiheit zu üben: auf Bäume klettern, Früchte suchen, Nester bauen. Ihr Leben haben sie in Gefangenschaft verbracht. Trotzdem gehören sie zu den Glücklichen. Immerhin haben sie überlebt, anders als die meisten Mitglieder ihrer Spezies. Die steht kurz davor, für immer von der Erde zu verschwinden.

Suro und Andalas sind Sumatra-Orang-Utans, zwei von vielleicht noch 7.000. Sie leben in der Dschungelschule Danau Alo, am Rand des Nationalparks Bukit Tigapuluh mitten auf der indonesischen Insel Sumatra. Die Tür ihres Käfigs steht offen, kräftig schwingen sich die beiden in den nächsten Baum, der Regenwald liegt vor ihnen. Mit einem Ruck zieht sich Andalas hinauf zum Futterkorb, der vollgestopft ist mit Blättern und Ananasstücken. Der Schultag hat begonnen.

In Danau Alo sollen die beiden lernen, wie man in der Wildnis überlebt. Eigentlich streifen Orang-Utans dafür sieben oder acht Jahre lang mit ihrer Mutter durch den Regenwald. Nur: Wer hier ist, hat keine Mutter mehr. Und auch ihr Wald ist verschwunden. Der Grund dafür ist fettig, farblos und auf der ganzen Welt begehrt. Palmöl. Die Allzweckwaffe der Lebensmitteltechnologie. Es steckt in Babybrei von Alete, im Fertig-Curry von Uncle Ben’s, in den Teelichten von Ikea; es treibt als Biosprit unsere Autos an und macht Lippenstift geschmeidig. Ölpalmen, aus deren Nüssen das begehrte Fett gepresst wird, gedeihen überall, wo es das ganze Jahr über feucht und warm ist. Der Hunger der Welt nach Palmöl wächst von Jahr zu Jahr, und die Hälfte der globalen Jahresproduktion kommt aus dem Land, das die Heimat von Suro und Andalas ist: Indonesien. Doch die Anbauflächen sind begrenzt. Also wird für neue Plantagen der Regenwald abgeholzt, auch wenn das die Gesetze des Landes verbieten. Kein Staat der Welt vernichtet seinen Regenwald so rücksichtslos wie Indonesien.

Die Orang-Utans sind die Symboltiere dieses Wandels. Auf Sumatra gilt: Mit jedem abgeholzten Baum schwinden die Chancen, dass es auch in 100 Jahren noch Orangs gibt. Für die roten Menschenaffen, mit denen wir 97 Prozent des Erbguts teilen, gibt es kaum noch Lebensraum. Einst waren sie über ganz Südostasien verbreitet, jetzt gibt es außer den Sumatra-Orangs nur noch 35.000 Borneo-Orang-Utans. Und die Affen sind nicht die Einzigen, die verschwinden; es stirbt ein ganzes Ökosystem, inklusive seiner Tiger, Elefanten und riesigen Flügelfruchtbäume, seiner Kobras und vieler noch unentdeckter Bewohner.

Wer wissen will, wie es so weit kommen konnte, muss Peter Pratje treffen. Pratje ist Wildtierbiologe, er leitet in der Provinzhauptstadt Jambi das Orang-Utan-Projekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF). "Here’s the boss", sagt eine Mitarbeiterin und klopft an die Tür zu Pratjes Büro, wo der Boss mit kurzen Hosen am Schreibtisch sitzt.

Pratje hat eine Mission: die Rettung des Nationalparks Bukit Tigapuluh, der übersetzt "30 Hügel" heißt. Dieser umfasst knapp 1.500 Quadratkilometer und schützt den größten Teil des letzten Tieflandregenwaldes der Insel. In Bukit Tigapuluh streifen Elefanten, Sumatra-Tiger und Tapire durch das Dickicht, selten gewordene Baumriesen strecken ihre Kronen dem Himmel entgegen, Schmetterlinge mit Flügeln so groß wie Handflächen fliegen zwischen den Stämmen umher. Bukit Tigapuluh ist ein Juwel, das die Vielfalt des Lebens feiert. Doch es ist bedroht. Seit Kurzem hört man das Kreischen der Motorsägen sogar schon in der Dschungelschule Danau Alo. Anderswo brennen Arbeiter den Wald nieder. Und wo kein Wald mehr ist, brettern die Laster mit den Setzlingen für die Ölpalmen heran, für die Eukalyptus- und die Akazienplantagen. Einige der weltweit größten Papier- und Palmölkonzerne machen rund um Bukit Tigapuluh Geschäfte. Mit 90 Mitarbeitern zieht Pratje gegen den Raubbau ins Feld. Wenn er erfolgreich ist, kann Bukit Tigapuluh einmal die Heimat von Suro und Andalas werden.

Doch die Zeichen stehen nicht besonders gut. Wer zur Dschungelschule will, sieht aus dem Autofenster Flüsse, die träge in Richtung Ozean mäandern. An ihren Ufern herrscht militärische Ordnung. Schnurgerade schneiden Entwässerungskanäle durch die Landschaft, rechteckig sind die Felder mit den Ölpalmen angelegt. Wie Soldaten stehen die Pflanzen stramm nebeneinander auf einem riesigen Exerzierfeld, das über die Landschaft gelegt wurde. Natur gibt es hier nicht mehr. Die Monotonie wird nur durch die Häuser der Plantagenarbeiter abgelöst, schäbige Verschläge aus Wellblech und Brettern. Die Arbeiter sind das Fußvolk der Papier- und Palmölindustrie, arme Schlucker, die ihre Heimat abholzen, um Geld für eine Portion Reis zu haben. Müde schauen sie den Lastern hinterher, die vollbeladen die Palmnüsse zu den Pressen transportieren, während ein paar Hühner auf dem Boden nach Fressbarem scharren. Kein Vogel singt, nur vereinzelt stechen ein paar tote Baumstämme in das Blau des Tropenhimmels. Bleich zeugen sie von dem, was hier einmal war. Es ist die Szene eines Schlachtfeldes, auf dem jemand vergessen hat, die Knochen wegzuräumen.

Für viele Indonesier bedeutet dieser Anblick Entwicklung. Pratje ist für die meisten hier ein weißer Spinner von einer nervigen NGO, die ein paar Affen retten will, die kaum jemand jemals gesehen hat. Mal im Ernst, Herr Pratje, wie soll das gehen? Der Naturschützer fängt an zu erzählen, von schnell wechselnden Forstministern, gefälschten Ökosiegeln, illegalen Holzkonzessionen, gekauften Gutachten, geplatzten Absprachen, verschleppten Genehmigungen. Dabei benutzt er viele Abkürzungen, sehr viele. Artenschutz, darauf läuft es hinaus, ist oft frustrierend und immer ein Papierkrieg. "Wenn du nur den Orang kraulen willst – schön für dich. Aber damit erreichst du nichts", sagt Pratje. In seinem Projekt geht es längst um mehr als ein paar rote Affen, und das macht es so bemerkenswert.

In Sumatra herrscht Wilder Westen, und meist gewinnen die Bösen

In Sumatra herrscht Wilder Westen, und meist gewinnen die Bösen. Seit Ende der siebziger Jahre wurden überall auf der Insel Abholzgenehmigungen für Waldgebiete vergeben, sogenannte Konzessionen. Damit durften sich die Papierkonzerne nehmen, was sie kriegen konnten. Seitdem fressen sich die Sägen durch den Wald, manchmal mit, meist ohne Erlaubnis. "Es gibt einen Haufen Regeln, die eigentlich gut sind. Aber niemand hält sich daran", sagt Pratje. Die Regeln durchzusetzen wäre eigentlich Aufgabe der lokalen Forstbehörde. "Doch diesen Leuten ist scheißegal, was mit dem Wald passiert, Hauptsache, sie behalten ihren Einfluss."

Pratje und seine Leute versuchen, selbst für Ordnung zu sorgen. Schon seit 2005 patrouilliert eine Truppe von Rangern im Wald, im ersten Jahr gemeinsam mit Beamten, später alleine. 40 Männer durchstreifen heute den Park, sie zeigen den Einheimischen, wie sie die hungrigen Elefanten von ihren Feldern vertreiben können, sie kartieren, wenn wieder einmal Bäume gerodet wurden, und zerstören die Fallen der Wilderer. Sie tun das, damit in Bukit Tigapuluh eine neue Population Orang-Utans heranwachsen kann. 2008 baute Pratje die Dschungelschule Danau Alo, in der Suro und Andalas trainieren.

Fast alle der übrig gebliebenen Affen leben im Leuser-Nationalpark im Norden der Insel. "Würde dort ein Vulkanausbruch oder eine Epidemie die Population auslöschen, wäre die Art mit einem Schlag ausgestorben", sagt Pratje. Die Tiere in Bukit Tigapuluh sollen eine Sicherheitspopulation bilden, groß genug, um sich selbst zu erhalten. Auf mindestens 300 Tiere müsste sie dafür anwachsen. Bis jetzt haben die Artenschützer 160 ausgewildert, von denen nach vorsichtiger Schätzung die Hälfte überlebt haben könnte. Die Tiere stammen aus Konfiszierungen bei Militärs, Politikern oder Ärzten. Für manche sind Orangs Statussymbole, sie zeigen, dass ihre Besitzer über dem Recht stehen. Für andere sind es Kuscheltiere, als Waisen für viel Geld auf dem Schwarzmarkt gekauft. Wenn die Tiere zu groß und zu stark geworden sind, sperren die Besitzer sie häufig in einen Schuppen oder Käfig, oder sie binden sie fest. Fast alle Orangs, die in der Dschungelschule auf die Freiheit warten, haben ein solches Martyrium hinter sich. Es gibt Geschichten von Affenweibchen, die in Straßenbordellen rasiert ans Bett gefesselt werden und dort auf Freier warten müssen. Die Grenzen der Grausamkeit sind die Grenzen der Fantasie.

In der Regel ist es die Mittelklasse Indonesiens, die sich die Haltung von Orangs leisten kann. Konsequenzen braucht sie kaum zu fürchten. "Seit den Siebzigern wurden insgesamt 2.800 Orangs konfisziert", sagt Ian Singleton von der schweizerischen NGO PanEco, der selbst Hunderte Tiere befreit hat, "und ich weiß von genau drei Fällen, in denen die Täter tatsächlich für den Handel bestraft wurden. Und wer einen Orang hält oder tötet, braucht überhaupt nichts befürchten."

Das zwölfjährige Männchen Rocky lebt schon seit Monaten in der Dschungelschule Danau Alo. Rocky hängt sich an das Gitter seines Käfigs und presst sein Gesicht durch die Stäbe. Sein üppiger Bart und seine kahle Stirn lassen ihn wie einen traurigen Mönch aussehen. Dann steigt er hinunter und setzt sich auf den Boden. Den beiden anderen, Suro und Andalas, hat er den Rücken zugekehrt. Sie klettern hoch hinauf in die Baumkronen und lassen Äste krachen, nur ab und zu sieht man ihr rotbraunes Fell durch das Grün schimmern. Zweige und Käfer rieseln herab, Blätter trudeln hinunter.

Die Blätterschicht auf dem Boden ist nur wenige Zentimeter dick, anders als im gemäßigten Mitteleuropa ist die meiste Biomasse im tropischen Regenwald nicht in einer dicken Humusschicht gespeichert, sondern in lebenden Pflanzen und Tieren. In den Baumriesen, die hier schon standen, als noch Kopfjäger durch das Dickicht streiften, in den Rattanpalmen, die mit ihren Stacheln die Haut aufreißen, und in den Ameisen, die hier so groß werden wie Wespen. Ein Kahlschlag ist fatal, weil er diese Vielfalt von Leben direkt zerstört und weil diese Vernichtung kaum umkehrbar ist: Holzt man eine Fläche ab, ist es, als zöge man einen Stöpsel aus einer Badewanne. Das Leben verschwindet, und der Regen wäscht den Boden aus.

Wenn die Sägen verstummt sind, kommt zuerst die Stille. Dann kommen die Ölpalmen. Für die Firmen lohnt sich das doppelt. Erst verkaufen sie das Tropenholz, dann pflanzen sie Plantagen.

Eigentlich hat die indonesische Regierung in einem Gesetz von 2008 verboten, dass Wald für neue Plantagen abgeholzt wird. "Die Gesetze sind ziemlich eindeutig. Aber wenn man nach der Umsetzung fragt, kommt am Ende immer raus, dass niemand zuständig ist", sagt Peter Pratje. Regelmäßig stolperten seine Ranger in frisch abgeholzte Lichtungen, doch als Angestellte einer Nichtregierungsorganisation hatten sie keine gesetzliche Handhabe, um etwas gegen den Kahlschlag zu unternehmen.

Um das zu ändern, schloss sich Pratje mit der Naturschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) zusammen. Die hat eine Firma gegründet, die sich nach indonesischem Recht um eine Nutzungsgenehmigung für Gebiete am Rand des Nationalparks bewerben darf. Die Konzessionen garantieren ihrem Besitzer das ausschließliche Nutzungsrecht, er wird zum Hausherren. Nach Jahren des bürokratischen Tauziehens kam vor einigen Monaten der vorläufige Bescheid: Die gemeinsame Firma darf Gebiete von fast 40.000 Hektar Gesamtfläche 90 Jahre lang managen.

Diese Strategie, Ökosystem-Restauration-Konzession (im Englischen kurz ERC) genannt, ist ein kluger Schachzug von Naturschützern, die damit Waffengleichheit zu Industrieunternehmen herstellen. Pratje und seine Kollegen können jetzt jeden aus dem Wald herausschmeißen, der sich nicht an die Regeln hält. "Neue Naturschutzgebiete werden nicht mehr eingerichtet. Die ERCs sind das einzige Werkzeug, das wir noch haben", sagt Pratje. Es ist ein teures Werkzeug, für die Pacht werden einige Hunderttausend US-Dollar fällig. Das Management und die Erforschung werden mit 3,6 Millionen Euro vom deutschen Umweltministerium gefördert.

Das ist viel Geld, doch der Aufwand könnte sich lohnen, Orang-Utans fühlen sich in der Randzone des Nationalparks wohl. Das hat die Forstwissenschaftlerin Doris Kelle, die ebenfalls für die Zoologische Gesellschaft Frankfurt arbeitet, vor einigen Jahren herausgefunden, indem sie Affen durch unberührten Wald und selektiv geschlagenen Forst folgte. Im sogenannten Sekundärwald finden die Orangs mehr Früchte und bewegen sich leichter als durch den dichten Primärwald, fand Kelle heraus: "Für die Orangs ist die Randzone ein attraktives Habitat."

Für die indonesische Wirtschaft ist etwas anderes attraktiv, der Gewinn aus Papier- und Palmölproduktion. Also muss der Erhalt des Waldes mindestens genauso viel einbringen wie das Abholzen. Ein Weg wäre der Handel mit CO₂-Zertifikaten: Die Menge an eingespartem Kohlenstoffdioxid könnte an Firmen aus CO₂-intensiven Branchen verkauft werden. Eine andere Option wäre, auf kleinen Flächen hochwertige Tropenhölzer anzubauen und sie teuer zu verkaufen. Nur wenn solche Ansätze Erfolg haben, haben auch die Orangs eine realistische Chance.

Rund um die Dschungelschule an der Grenze zum Nationalpark regiert noch die Natur. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit hat sich ein strubbeliger Schopflangur zum Schlafen auf einen Ast gesetzt. Am Ufer des Bachs labt sich ein Waran an den Küchenabfällen. Als er gestört wird, schlägt er sich hektisch durchs Ufergras. Und die Zikaden schrauben langsam den Geräuschpegel nach oben.

Auch die Affen-WG von Suro und Andalas bereitet sich auf die Nacht vor. Einige der Bewohner haben den Drahtkorb an der Wand mit Blättern und Zweigen ausgelegt, andere können das noch nicht. "Ein Orang-Kind hat so viel zu lernen, deshalb bleibt es so lange bei der Mutter", erzählt Doris Kelle, die das Verhalten der Affen protokolliert hat. Wilde Orangs kennen die Wirkung von Hunderten von Heilpflanzen, sie wissen, welche Blätter bei Malaria helfen und welche gegen Bauchschmerzen. "Solche Spezialkräfte gibt es unter unseren Tieren nicht", sagt Kelle. "Aber das Entscheidende ist, ob ein Affe neugierig ist auf die neue Welt, in die wir ihn entlassen."

Diese neue Welt liegt jenseits der Grenzen des Nationalparks. Würden die Affen direkt an der Dschungelschule freigelassen, drohte ihnen ein Schicksal wie Wingayo. Sechs Auswilderungen hat der Koloss mit den breiten Backenwülsten und dem langen Fell hinter sich, jedes Mal musste er wieder eingefangen werden, weil er in Dörfern marodierte und Menschen angriff. "Was willst du machen, wenn so einer auf dich zukommt", sagt Doris Kelle. "Man könnte es den Leuten noch nicht einmal übel nehmen, wenn sie zur Waffe greifen würden."

Jahrelang war Wingayo als Haustier gehalten worden. Wie viele Tiere, die nach Danau Alo kommen, ist er psychisch gestört. Es gibt Besitzer, die Zigaretten auf dem Bauch von Orangs ausdrücken, und andere, die den Affen beibringen, mit Messer und Gabel zu essen. Sadismus oder falsch verstandene Liebe – gequält werden die Tiere in Gefangenschaft immer. Es ist erstaunlich, dass die meisten trotzdem friedlich bleiben.

Doch Tiere wie Wingayo stellen die Naturschützer vor ein Dilemma: Noch einmal auswildern und in Kauf nehmen, dass Menschen den Störenfried früher oder später erschlagen? Oder ihn weiter im Käfig halten?

Doch völlig aussichtslos ist die Situation von Wingayo nicht. Der Nationalpark Bukit Tigapuluh ist groß, groß genug jedenfalls, um eine intakte Orang-Population zu erhalten. Seit 2003 sind mindestens sechs Junge zur Welt gekommen, und die Zeiten, in denen man Affenbabys als Haustiere auf der Straße kaufen konnte, sind vorbei. Für den Störenfried hat Pratje tatsächlich eine Lösung gefunden, schreibt er ein paar Wochen nach dem Besuch in einer Mail. Mit einem Helikopter will er das Männchen tief ins Innere des Nationalparks fliegen und dort aussetzen, weit weg von menschlichen Siedlungen.

Suro und Andalas dagegen müssen noch warten, für sie fehlt die Genehmigung zur Auswilderung. Papier, wie Pratje voller Verachtung sagt. Bis irgendjemand eine Unterschrift daruntergesetzt hat, trainieren die beiden Affen weiter: klettern, Früchte suchen, Nest bauen. Dann klappt das mit dem Überleben. Vielleicht.

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