Steckst Du gerade im Schuljahres-Endspurt und sorgst Dich wegen schlechter Noten? Dann beruhigt Dich vielleicht dieses Buch. Einen dusseligeren Schüler als den Bären dieser Geschichte kann man sich jedenfalls kaum vorstellen. Dabei ist er aber so liebenswert, dass selbst der größte Streber einsehen wird: Auf Klugheit allein kommt es im Leben nicht an.

Die Geschichte: Ein dicker Bär wandert einsam und traurig durch den Wald. Weil er so ungeschickt ist, nehmen inzwischen alle anderen Tiere vor ihm Reißaus. Nur ein Einsiedler, der weit weg von anderen Menschen in einer Höhle hockt, erbarmt sich des Bären und nimmt ihn als seinen Schüler auf. So schwer wird es doch nicht sein, dem Brummbär etwas beizubringen, denkt sich der Einsiedler – und irrt gewaltig. Fischen, Kochen, Heimwerken, Kartenspielen, Sport: Jede Lektion endet in Chaos und oft schmerzhaft für den Lehrer.

Wie der Bär sich von Missgeschick zu Missgeschick hangelt und wie der Einsiedler an der Dummheit seines Schülers staunend verzweifelt, ist so lustig, dass man beim Lesen laut lacht – noch mehr, wenn man dazu die Zeichnungen von Quentin Blake anschaut. Schon 31 Jahre ist Die große Bärenschule alt, war in Deutschland aber lange nicht zu haben. Endlich gibt es sie wieder. Also: Unbedingt lesen!