"Offenbar ist: Der Klimawandel kann von keiner einzelnen Institution oder Nation verhindert werden. Das Problem erfordert die Aufmerksamkeit und das Handeln der gesamten Menschheit – vor allem in den wohlhabenden Regionen unseres Planeten. Im Gespräch mit unserem lieben Bruder Papst Franziskus haben wir uns darüber verständigt, wie wichtig es ist, dass die Kirchen des Ostens und des Westens zusammenarbeiten. Nur so können wir unsere Gläubigen wachrütteln und einen Wandel – oder wie die Enzyklika sagt: eine Umkehr – des Denkens bewirken. Unser Stolz und unser Isolationismus haben uns von Gott und der Natur entfremdet. Nur Demut und Eintracht können unseren verwundeten Planeten heilen."

Bartholomäus I. ist das ökumenische Oberhaupt aller orthodoxen Christen. Er sitzt in Istanbul. In seinem Statement für die ZEIT erklärt er, warum er mit Papst Franziskus einig ist.