Er ist längst in einem Alter, in dem der Tod täglich um die Ecke huschen kann. Und er hat, um es mit einer alten Redensart zu sagen, sein Haus gut bestellt – für die drei Söhne, die alles erben. Wobei "sein Haus" ein Understatement ist: Weit mehr als 300 gibt es, verteilt auf ganz Europa und fernere Regionen. Sollte sein letzter großer Plan aufgehen, werden es im Jahr 2020 sogar exakt 500 Häuser sein. Und wird dann eines neu eröffnet, verstaubt garantiert nichts im Regal.

Schon mit 17 gründet er sein Unternehmen, benennt es nach sich selbst sowie nach zwei zentralen Orten seiner Kindheit – ein einprägsamer Name, knackig und doch klangvoll. Die beste Idee aber kommt ihm erst später und leitet eine fast unglaubliche Erfolgsgeschichte ein. Lässt ihn zu einem der reichsten Männer der Welt werden und den Firmennamen fast nebenbei zum Synonym für familiär lässiges Lebensgefühl – an dem jeder Mann und jede Frau, auch wenn sie zwei linke Hände haben, ganz praktisch teilhaben können. Und doch, vor gar nicht langer Zeit fielen auch Schatten auf die vermeintliche Lichtgestalt, als es um frühe politische Irrwege ging, um seinen Kampf gegen den "Dämon Alkohol" und nicht zuletzt um fragwürdige Steuersparmethoden dank klug verteilten Imperiums und Wohnsitzes in der Schweiz.

Heute ist die Chefetage bemüht, das Image mit beachtlichem humanitärem Engagement und ökologischen Regularien hübsch aufzupolieren, mit solch handwerklichem Tun kennt man sich in der Firma schließlich aus. Wer ist’s?

Lösung aus Nr. 25:

Eugen Prinz von Savoyen (1663 bis 1736) nahm an der Befreiung Wiens teil. 1697 wurde er Oberbefehlshaber im Türkenkrieg, sicherte den Habsburgern durch den Sieg Ungarn und Siebenbürgen. Das Soldatenlied vom "edlen Ritter" preist seine Eroberung Belgrads 1717