Es ist kein Zufall, dass amerikanische Hochschulen zunehmend an Luxusresorts erinnern. Studieren ist in den USA nämlich zu einem Luxusgut geworden. Seit Jahren steigen die Kosten für den Collegebesuch stärker als die Inflation. Seit 1978 legten die Studiengebühren um 1.120 Prozent zu. Zum Vergleich: Die Kosten für die Gesundheitsversorgung stiegen im gleichen Zeitraum um 600 Prozent, die sonstigen Lebenshaltungskosten um 300 Prozent. Mit 9.000 Dollar pro akademischem Jahr müssen selbst Studenten rechnen, die die günstigste Variante wählen und an einer öffentlichen Hochschule ihres Heimatbundesstaates studieren. Und das sind nur die eigentlichen Studiengebühren. Dazu kommen noch Kost und Logis, Transport, Bücher und Lehrmittel, sodass sich die gesamten Kosten durchschnittlich auf rund 23.000 Dollar pro Jahr belaufen.
Ausbildung: Verlockt und verrechnet
Eine gute Ausbildung endet für junge Amerikaner oft mit einem Berg von Schulden.