Im Eiltempo absolvierte der Sohn einer alteingesessenen Bürgerfamilie die Stationen auf dem Weg in die höchsten militärischen Ränge. Er war nicht der wagemutige Truppenführer, vielmehr der kühle Stratege, der im Hinterland die Offensiven plante. Nach erfolgreichen Bewährungsproben lehrte er moderne Kriegsführung und formte in Vorahnung weltweiter Konflikte aus einer schlecht bewaffneten Armee ein modernes Heer.

Als der Ernstfall eintrat, führten jedoch die schnelle Ausbildung und sein System, kampferfahrene Soldaten und Neulinge in einer Einheit zu mischen, zu hohen Verlusten. Seine große Stunde schlug, als er eine Landungsoperation vorbereitete, die er allerdings nicht selbst leitete. "Organisator des Sieges" nannte ihn ein berühmter Staatsmann.

Als Außenminister verkündete er in einer zukunftsweisenden Rede ein Wiederaufbauprogramm für die kriegszerstörten Länder. Chaos, Hunger, Armut und Verzweiflung sollten bekämpft werden, und die Weltwirtschaft sollte belebt werden, um auf diesem Fundament demokratische Institutionen zu schaffen. Aus Gesundheitsgründen trat er nach zwei Jahren zurück.

Ein kurzes Intermezzo als Verteidigungsminister endete mit schrillen Anklagen gegen ihn: Er habe die Feinde der Demokratie bei ihrem Griff nach der Weltherrschaft unterstützt. Härter als dieser Vorwurf traf ihn, dass der Präsident, dessen Wahl er selbstlos unterstützt hatte, ihn nicht verteidigte. Wer war der Mann, der gesagt haben soll, der einzige Weg, einen Krieg zu gewinnen, sei, ihn zu verhindern?

Lösung aus Nr. 26:

Ingvar Feodor Kamprad, geb. 1926 in der Gemeinde Älmhult (Südschweden), gründete mit 17 Jahren Ikea, spezialisierte sich seit den fünfziger Jahren aufs Möbel- und Einrichtungsgeschäft. Seine Söhne Peter, Hans Jonas und Niclas Mathias sind gemeinschaftliche Erben