Ob nach dem Greferendum die Griechen nun einen Grexit erleben, interessiert uns kurz mal weniger als der modische Gebrauch des erfundenen Präfixes "Gr-". Die Lage ist viel zu ernst für solche sprachlichen Spielereien. Wir wissen zwar auch nicht genau, ob die Griechen nun einen neuen Granfang suchen sollen mit einer eigenen Grährung, hieße sie nun Greuro oder Grachme. Oder ob es statt einer Grabwertung des Greuro/der Grachme besser für alle wäre, wenn Grathen ein drittes Grilfspaket inklusive Grumschuldung oder Gruldenschnitt erhielte. Eins ist graber grar: Ein "Greiter so" kann es nicht greben! Sonst grersteht grich grin Greuropa grar greiner grehr!

Griffe das "Gr-" um sich und würde stilbildend für andere Grausstiegskandidaten, würde spätestens mit dem Breferendum der Briten im Brerbst babylonische Brachverwirrung in Breuropa herrschen. Zum Grexit gesellte sich der Brexit, und Großbritannien würde dann wohl Broßbritannien heißen müssen – allein schon, um Verwechslungen mit Briechenland zu vermeiden. Würden dann noch Spanier einen Spexit anstreben und Portugiesen ein Preferendum abhalten, müssten die Italiener nur noch die Ira wieder einführen – und schon wäre Europa grausebrot. Grang plebe ier spationale Brilletantismus!