Er ist bekannt dafür, dass er die Kurve irgendwie immer noch kriegt, im Beruf ohnehin, im Privatleben, bei seinen Fans. Die haben im Lauf seiner Karriere öfter an ihm zweifeln müssen. Aber letztlich blieben sie ihm gewogen, weil sie wussten: Selbst wenn es mal eine Zeit lang gar nicht rund für ihn läuft, wird er sie irgendwann wieder begeistern. Seine Ausnahmebegabung entwickelte er früh als Kind, von da an trainierte er, war mit 22 am Ziel und im Jahr darauf auf dem ersehnten Gipfel. Und er besitzt ja auch noch ein weiteres Talent, kann die Menschen lächelnd für sich einnehmen – auch wenn er Dinge tut, die er nicht tun dürfte. Was das betrifft, so sagt er, sei er aber nur mit dem Strom geschwommen: "Ich habe für Chancengleichheit gesorgt."

Und viele sehen es wohl ähnlich. Immerhin hat er nie jemandem vorgegaukelt, ein Held oder Heiliger zu sein. Das unterscheidet ihn von manchen Konkurrenten. Einen haben sie inzwischen ins Abseits verbannt und seinen Namen von der Liste der üblichen Verdächtigen getilgt. Bei ihm aber lief alles halbwegs glimpflich ab. Kürzlich hat er übrigens zum wiederholten Mal seinen Schutzengel bemühen müssen. Das hätte auch tödlich für ihn und zwei andere enden können, befand der Richter. Also zahlte er reumütig Strafe und übte sich danach in der vertrauten Gangart, machte sich davon und auf in die Bergwelt. Dort zeigt er geneigten Touristen im Sommer gern die Schönheiten der Natur. Wer ist’s?

Lösung aus Nr. 27:

General George C. Marshall (1880 bis 1959) plante die von Eisenhower geleitete Landung in der Normandie. 1947 stellte er sein Europaprogramm vor, 1953 erhielt er dafür den Friedensnobelpreis. Eisenhower verteidigte ihn nicht gegen den Kommunistenjäger McCarthy