Hat man sie einmal auf der Leinwand gesehen, vergisst man sie nicht mehr. So präsent und authentisch wirkt sie, immer wieder anders und dabei doch unverwechselbar: als Geliebte eines jüngeren Mannes oder als Mörderin wider Willen. Anders als viele Kolleginnen ihres Alters zeigt sie ihr schönes Gesicht so, wie es von Natur aus ist – mit 20, 40 und jetzt Mitte 50. Und schon als Berufsanfängerin hatte sie das, was große Schauspieler auszeichnet: ein Geheimnis. "Ich wusste, dass ich eine Schauspielerin bin, schon als ich klein war", sagt sie. "Ich spielte Cowboy und Indianer mit meinen Geschwistern, und immer wenn ich erschossen wurde, fragte ich mich: Würde man als Toter wirklich so hinfallen?"

Früh hat sie lernen müssen, was der Tod ist, mit vier Jahren verlor sie den Vater, mit zehn den Stiefvater – beide von jetzt auf gleich bei fast identischen Unfällen. Manchmal wird sie gefragt, ob ihre eher ernste Aura daher stamme. Solche Bewertungen mag sie nicht, sondern besteht darauf, dass sie viel Humor habe – den sie auch gern zeigen mag in der "englischen Seite meiner Schauspielerei: Da will ich die Frisur ändern, eine Perücke aufsetzen oder eine große Nase. Französinnen im Kino wollen das nicht. Die wollen schön aussehen." Dass sie in gleich zwei Ländern und zwei Sprachen zu Hause ist, kommt ihr zugute – nicht nur in vielen anspruchsvollen Filmen, auch am Theater, das sie liebt. Wer ist’s?

Lösung aus Nr. 29:

Der Admiralssohn William Penn (1644 bis 1718) kam an der Universität Oxford in Kontakt mit Quäkern. Nach dem Tod des Vaters 1670 gründete er eine erste Kolonie in Amerika. 1681 überließ ihm König Karl III. das Gebiet der heutigen Bundesstaaten Delaware und Pennsylvania