Donald Trump könnte, variatio delectat, der Nachfolger von Barack Obama werden. Für einen Mann, der stets nach der Devise pecunia non olet gelebt hat, wäre der Karriereschritt von der großkotzigen Schießbudenfigur zum mächtigsten Mann der Welt durchaus respektabel. Wenngleich Trump auch in diesem Falle bedenken sollte: Nemo ante mortem beatus. Niemand ist vor seinem Tode glücklich.

Auf seinem Weg zu den vorletzten Dingen muss Trump fortan auf die musikalische Begleitung durch Neil Young und Aerosmith verzichten. Beide, Sänger und Band, haben ihm untersagt, seine Veranstaltungen weiterhin mit Rocking In The Free World respektive Dream On auf eine Ebene zu heben, die Trump weder inhaltlich noch rhetorisch halten kann. Ut sementem feceris, ita metes, wie wir Groß-Latinum-Besitzer sagen. Von nischt kommt nischt!

Trump könnte sich nun seine eigene Begleitmusik basteln. Die Joan-Baez-Adaption We Shall Overcomb würde gut zu seiner Frisur passen, die Dead-Kennedys-Variante Too Trump To Fuck zeugte von Selbstironie. Wir empfehlen Trump aber etwas anderes: das Buch Latein für Angeber von Gerhard Drews. Dann weiß auch er, was furor principum ist.