Wenn man dieses Buch aufschlägt, springt einem als Erstes ein Seismosaurus entgegen, eine Riesenechse, deren Hals ebenso lang ist wie der Schwanz und bei der sich beides in Schleifen um den massigen Körper legt. Dass sich Dinosaurier mit ihren bisweilen bizarren Erscheinungen für Pop-up-Formate eignen, haben schon viele Verlage erkannt. Aber in Dinomania wurden die Möglichkeiten des Genres voll ausgeschöpft: Auf den Seiten entfalten sich Panoramen urzeitlicher Landschaften. Die Echsen stehen verschachtelt hintereinander und verstecken sich auch mal hinter einem Baum oder unter einem Stein.

Um wirklich jeden Winkel des Buches erkunden zu können, empfiehlt es sich, das Buch auf dem Boden auszubreiten und auf allen vieren darum herum zu krabbeln. Der optische Genuss entschädigt dafür, dass die Sachtexte etwas ungeordnet daherkommen und mit den lateinischen Namen der Saurier und Erdzeitalter überfrachtet sind.