Vor neunzig Jahren wurde bei Osram die Biluxlampe erfunden, Auf- und Abblendlicht steckten in einem Glaskolben. Das Patent revolutionierte die Augen unserer Autos. 1957 kam das asymmetrische Abblendlicht, das den rechten Fahrbahnrand deutlich weiter ausleuchtet. Um 1964 schon folgte die Halogenlampe, die, mit Jod gefüllt, eine deutlich bessere Lichtausbeute bietet und heute noch Standard ist. 1991 baute BMW erstmals sogenannte Gasentladungslampen, das Xenonlicht, in seine 7er-Reihe ein. Zwischen zwei Elektroden wird das Gas kurzfristig mit bis zu 25.000 Volt aufgeheizt und so in wenigen Sekunden zur vollen Leuchtkraft angeregt. Autofahrer, die von Halogenlicht auf Xenon umsteigen, sind hellauf begeistert, es macht quasi die Nacht zum Tage. Xenonscheinwerfer sind teurer, mit rund 2.500 Stunden Leistung leuchten sie aber weit länger als Halogenlampen mit etwa 350 Stunden. Die noch haltbarere Alternative sind moderne Leuchtdioden (LED), die in vielen teuren Modellen zu haben sind. Sie bieten zudem eine Lichtfarbe, die dem Tageslicht ähnelt. Die Leuchtleistung entspricht dem des Xenonlichts.