Dem Dresdner machen in jüngster Zeit vorwiegend zwei Gestalten Sorgen, der Muslim und der Amerikaner, wobei mit Amerikaner nicht das Gebäck mit dem Zuckerguss gemeint ist, sondern das Gegenteil vom Russen, und jetzt greift dieser Amerikaner über ein Freihandelsabkommen namens TTIP auch noch eine Institution an, die seit Jahrhunderten den Fortbestand des Abendlandes mitabsichert, indem sie stets vor Weihnachten wiederkehrt, voller Rosinen, butterschwanger, aus regionaler Herkunft und mit der Bezeichnung Christstollen, der nun bald unter Umständen nicht mehr nur aus Dresden kommen muss – vergleiche: Nürnberger Rostbratwurst aus Kentucky –, sondern rein theoretisch auch aus chinesischen Stollenteiglingen in Westalabama aufgebacken werden könnte, am Ende nicht gepuderzuckert, sondern gechlort und voller fremdländischer Sultaninen, damit ungefähr müsse jetzt gerechnet werden, falls TTIP die schutzbedürftige Herkunftsbezeichnung nicht schütze, als hätte die Herkunftsbezeichnung Dresden gerade nicht die eine oder andere andere Schwierigkeit