Alfred Dorfer © Peter Rigaud

Die Regierung hat nun endlich ein Demenzstrategiepapier präsentiert. Dieses löbliche Unterfangen bündelt Förderungen und Betreuung von Betroffenen. Rund 130.00 Personen in Österreich sollen bereits betroffen sein.

Demenz bedeutet ja im Grunde Unvernunft, also lässt ein Blick in die Realität vermuten, dass die Dunkelziffer deutlich höher liegen muss. So wollte etwa eine freiheitliche Anfrage im Parlament wissen, wie viele unbegleitete Säuglinge in "Kindergrippen" (sic!) unterkämen. "Kindergrippen" darf man prinzipiell nicht unterschätzen, da sie eine ernsthafte Bedrohung unserer Kleinsten bedeuten können.

Was aber nun der Zusammenhang zwischen dieser Krankheit und der Flüchtlingskrise sein soll, bleibt schleierhaft. Abgesehen davon, dass unbegleitete Säuglinge eher nicht den Löwenanteil der Flüchtlingswelle ausmachen.

Schwächen in der Orthografie müssen jetzt nicht unbedingt ein Indiz für beginnende Demenz sein. Doch auszuschließen ist das nicht, wie Experten meinen. Eine weitere Deutung dieser rätselhaften Anfrage könnte sein, dass extra für Kindersoldaten ein bislang unbekannter Kampfgrippen-Erreger gezüchtet worden ist. Wenn dem so wäre, dann stellten die "Kindergrippen" natürlich eine Bedrohung des Luftraums dar, eine unsichtbare Gefahr, die keine Radarüberwachung erkennen kann und gegen die jeder Abfangjäger machtlos ist.

Eine entscheidende Ursache für Demenz ist Alzheimer, also der Verlust bereits erworbener Denkfähigkeit. Insofern kann bei dieser Anfrage von Demenz kaum die Rede sein. Dennoch wird’s Zeit, dass dieses Demenzpapier umgesetzt wird. Wer weiß, was von dieser Seite sonst noch auf das Land zukommt.