Wissen Sie, was der Schnurrbart-Index ist? Ihn haben amerikanische Forscher erfunden, um darauf hinzuweisen, dass in US-Krankenhäusern einiges verdammt schiefläuft. Und zwar nicht nur oberlippenmodentechnisch. "In medizinischen Institutionen in den USA gibt es mehr Schnurrbärte als Frauen", berichten Wissenschaftler im British Medical Journal. Nur 13 Prozent der ärztlichen Führungskräfte seien weiblich, hingegen trügen 19 Prozent der Mediziner in entsprechenden Positionen Schnurrbärte. "Wir sind der Meinung, dass jede Abteilung und Institution einen Schnurrbart-Index größer gleich eins anstreben sollte", so die Fachleute. Der Meinung können wir uns nur anschließen, wir würden sogar eine Schnauzer-Prävalenz von null befürworten. Angesichts der wissenschaftlich nachgewiesenen Keimdichte in Bärten wäre das wünschenswert. Nicht nur im OP.