Ein Jahr ist es her, da kam er als Helfer in der Not, und man ahnte: Jetzt hat der Topf seinen Deckel gefunden! Und genau so war’s, erst rettete er das Unternehmen vor dem Absturz, dann folgte ein ungeahnter Höhenflug. So beflügelnd, dass er jetzt erst mal in Ruhe Weihnachten feiern kann mit der Familie. 36 Jahre hält die Ehe mit seiner geliebten Frau, und selbst der Ex-Schwiegersohn steht ihm nach wie vor zur Seite. Schon früh umgab ihn diese Aura, anders zu ticken als die Kollegen. In einem auf Erfolg und Profit trainierten Umfeld kreisen viele oft nur um sich selbst; ihm aber geht es ums kollektive Teilen. Und mit so einer Haltung rennt er da, wo er nun agiert, offene Türen ein: "Mir gefällt, dass man alte Strukturen hinterfragt, sich mit neuen und abweichenden Meinungen unaufgeregt auseinandersetzt [...] damit bleibt man frei, handlungsfähig und bereit für Veränderungen." Topf und Deckel eben.

Apropos rennen: In jungen Jahren war er pfeilschnell. Bis ihn mal einer so heftig bremste, dass die Bilder selbst 34 Jahre später noch im Internet kursieren. Zum Glück kam er mit dem Schrecken und knapp zwei Dutzend Nadelstichen davon. Schnee von gestern, würde er wohl sagen, bleiben wir beim Heute. Da hat er noch ’ne Menge vor, schon träumen sie in seinem Umfeld vom Vergleich in der Chefetage. Und falls nicht seine oder die anderen Lokalmatadoren wieder vom Kurs abkommen, könnte sich der Traum vielleicht sogar bald erfüllen. Er zumindest wird dafür sein Bestes tun und geben. Wer ist’s?

Lösung aus Nr. 51:

Herzog Albrecht III. von Bayern-München lernte 1428 die Bader-Tochter Agnes Bernauer (geb. um 1410) kennen, heiratete sie 1432/33 und machte sie zur Herzogin von Bayern-Straubing. Sein Vater Ernst ließ sie 1435 bei Straubing in der Donau ertränken