Zwei Niederlagen in 20 Partien – das war Ben Bergers Bilanz der Vorrunde des ZEIT-Scrabble-Turniers. Im Halbfinale traf er auf Nadja Dobesch, die Titelverteidigerin. Die Münchnerin eröffnete mit ÄUGET (abgeleitet vom Verb äugen). Berger tauschte daraufhin, es folgten die Bingos VERLANGT und SÄUMIGES, anschließend platzierte die Bayerin LEX. Was der Heidelberger dann in der hier abgebildeten Konstellation aus dem Hut zauberte, war schon aller Ehren wert. Der mit deutlichem Abstand Führende der deutschsprachigen Rangliste erzielte einen Wert in den 60ern – mit einem Wort, das noch einigermaßen verbreitet ist.

Dass zwei weniger bekannte Begriffe noch einige Punkte mehr gebracht hätten, musste ihn nicht scheren; auch ich lernte sie erst bei der Analyse kennen. Um welche drei Züge geht es?

Lösung Nr. 51:

Auf A1–A8 brachten FALZERIN, FLAVIERN und FRAGILEN jeweils 80, FILIGRAN und FERALIEN jeweils 83 Punkte

Es gelten nur Wörter, die im Duden, "Die deutsche Rechtschreibung", 26. Auflage, verzeichnet sind, sowie deren Beugungsformen. Die Scrabble-Regeln im Internet unter www.scrabble.de