"Da ist Dankbarkeit, Erstaunen", sagt Shea Westhoff, als er über den Marktplatz läuft, vorbei an den schmalen Fachwerkhäusern, an der Reihenhaussiedlung, in der er aufgewachsen ist. Mit seiner Reisetasche, dem Fünftagebart, dieser weit geschnittenen Jacke aus den Achtzigern, die in einer größeren Stadt schon wieder hip ist, fällt er auf in Butzbach. "Diese vielen Leute, die sich wirklich den Wecker gestellt haben! Da ist eine Hingabe, an die komme ich nicht wirklich ran." Er bleibt stehen. "Aber die haben das nicht nur für mich gemacht."