Reifen kosten Kraftstoff. Weil sie sich beim Abrollen verformen, schluckt ihr Rollwiderstand im Stadtverkehr und auf der Landstraße bis zu 30 Prozent der eingesetzten Energie – erst bei etwa 120 km/h und mehr wird der Luftwiderstand zum größeren Spritfresser. 1992 präsentierte Continental mit EcoContact den ersten Spritspar-Reifen. Er machte auf nasser Fahrbahn Probleme. Denn: Verringert man den Rollwiderstand durch härteres Gummi, rollt der Reifen zwar leichter ab, spart also Sprit und hält sogar länger. Dafür verschlechtert sich die Haftung auf nasser Fahrbahn. Das wiederum verlängert den Bremsweg. Zuletzt wurden unsere Pneus immer sparsamer. Seit Ende 2012 fordert die EU das bunte Reifenlabel, auf dem sich neben Angaben zu Geräusch und Nässehaftung auch die Verbrauchsklasse findet. Die Daten aber ermitteln die Hersteller selbst – neutrale Testergebnisse helfen beim Reifenkauf. Ebenfalls wichtig: Bei jedem zweiten Tankstopp den Luftdruck kontrollieren!