Algorithmus – das Schreckenswort der Stunde. Und woher kommt es? Laut Duden aus dem Arabischen! Ein neuer Beweis für den jüdisch-muslimisch-kommunistischen (Zuckerberg, Merkel, Papst Franziskus) Griff nach der Weltherrschaft!

Für alle anderen, die noch ihre Tassen im Schrank und das Interhetz abgeschaltet haben, bringt die "Flüchtlingskrise" allerdings auch manch Schönes. Erstaunlich zum Beispiel, wer jetzt, nach Köln, alles zum Feministen geworden ist! "Deutsche Frauen ..., deutscher Wein", nie sang es sich schöner.

Und nun erst die neuen Naturschützer! Wunderbar. Was war das früher ein Gelächter und Gewieher, wenn wieder irgendein grüner Schrat angelatscht kam und um gefährdete Arten barmte. Man erinnere sich an die Häme, in Hamburg zum Beispiel, als man dort den seltenen Wachtelkönig (Crex crex) in seiner grünen Wiese vor dem Bau einer neuen Siedlung in Schutz nahm. Als Ökologen gegen die Ausdehnung des Airbus-Werkes protestierten mit dem Hinweis auf die Vogelfauna der Elbe. Als es um ein anderes Industrieprojekt ging, das den raren Schlammpeitzger oder Gewitterfurzer (Misgurnus fossilis) den Lebensraum gekostet hätte. Einen Pupsfisch!

Doch nun, da es Bauplatz braucht für die Geflüchteten und andere Nichtdeutsche in Not, nimmt man die Sorgen der Naturschützer plötzlich ernst. Selbst das Hamburger Abendblatt, sonst immer für die "wachsende Stadt", veröffentlicht riesige Stadtkarten: "Wo das Grün verdrängt wird", und beklagt die "verschwindenden Biotope". Ach ja?

Ach ja, ein bisschen Nachdenken über verdrängtes Grün und verschwindende Biotope täte schon not. Lange schon: ob es nun um Airbus geht, die zwölfte Autobahnspur oder den Braunkohleabbau. Da kommen die lieben Mitmenschen aus Syrien recht. Dank ihnen! Denn was täten wir, die Freunde der Natur, bloß ohne sie.