Studien belegen, dass die Zahl der herrenlosen Hunde weit größer ist als bisher angenommen. Hunderttausende Terrier, Pudel und Schäferhunde laufen weltweit unregistriert und ohne Halsband herum. Die Behörden sehen diese Entwicklung mit Sorge. Sie haben keine Erkenntnisse darüber, wo sich die Tiere aufhalten, mit wem sie in Kontakt stehen und welche Ziele sie haben. Fest steht: Eine neue Massenmigration findet statt, von Süd nach Nord. Internationale Abkommen werden nicht reichen, die Migranten zu kontrollieren: Ausgestattet mit einem hervorragenden Geruchssinn, sind die Hunde in der Lage, Grenzbeamte von Weitem zu wittern und neue Routen einzuschlagen. In waldnahen Gebieten ist die Kriminalitätsrate angestiegen. Dem Internet zufolge werden immer wieder Menschen durch Anschnuppern belästigt. Es ist nicht rassistisch, zu fragen, ob diese Hunde lernen werden, unsere Werte und Sitten zu respektieren. Gerade die jungen scheinen ein Problem mit Autorität zu haben. Wir tun weder ihnen noch uns einen Gefallen damit, sie einer fremden Umgebung auszusetzen. Derzeit scheuen die Politiker in Deutschland zwar eine tabulose Diskussion darüber, doch die illegalen Aktionen der Tierfreunde nehmen zu und zwingen die Regierung zum Handeln.

Im Krisenland Griechenland hat sich ein professionelles Schmugglernetzwerk etabliert, das herrenlose Hunde an deutsche Besitzer vermittelt. Auf Internetseiten wie griechische-pfoetchen.de werben sie ganz offen für ihre Dienste. Das Geschäft erstreckt sich bis nach Rumänien, Spanien und Italien. Auf dem letzten EU-Gipfel wurde daher eine internationale Kooperation zur Bekämpfung der Hundeschmuggler beschlossen. In Australien hat die Regierung trotz massiven Gegendrucks an ihrem Einreiseverbot für Pistol und Boo, die Terrier des Schauspielers Johnny Depp, festgehalten. Dessen Frau hatte sie im Privatjet unter falschen Angaben eingeschmuggelt. Nun hat das Ehepaar ein Video veröffentlicht, in dem sie ihre Tat bekennen. "Wenn man australische Gesetze verletzt, bekommt man eine scharfe Antwort", räumt Depp darin ein. Experten zufolge hat der Clip viele Hunde davon abgehalten, sich auf die Reise nach Australien zu machen. Die Bundesregierung sollte überlegen, eine ähnliche Maßnahme in ihr neues Asylpaket aufzunehmen.