Die Karriere des naturverliebten Entrepreneurs, der in Bruck an der Großglocknerstraße aufwuchs, begann einsam im Wald. Als jüngster Revierförster Österreichs lebte er mit nur 22 Jahren abgeschieden in einem Forstgebiet im Karwendelgebirge, gemeinsam mit Frau und drei Kindern. Zehn Kilometer waren es bis zur nächsten Siedlung, 40 bis zum nächsten Geschäft. "Das waren die stillsten und schönsten Lehrjahre, die ich mir nur vorstellen kann", sagt Thoma heute. Als der jüngste Sohn schulpflichtig wurde, musste die Försterfamilie das Karwendelgebirge aber verlassen – ins Internat wollte man den Buben nicht stecken.
Erwin Thoma: Aus Mondholz geschnitzt