Gestatten, Zenbo! Wie bitte? Nun, eine Art rollender Lampenfuß, auf den anstelle einer Glühleuchte ein Bildschirm geschraubt ist. Darauf zieht ein vergnügtes Gesicht eine Schnute. Als hätte sich der Held eines Animationsfilms als kniehoher Roboter materialisiert. Zenbo, das klingt nach Meditation und skandinavischer Wohnungseinrichtung. Wozu so ein armloser Haushaltsroboter gut ist, der nicht mehr kann als ein normales Smartphone? Das scheint auch der Hersteller Asus nicht zu wissen. Sollen es doch die Nutzer nach dem Kauf herausfinden! Jedenfalls rief Asus bei der Zenbo-Vorstellung dazu auf, man möge fleißig Apps entwickeln. Wird schon eine dabei sein, die sich irgendwie nützlich macht. Das verheißt uns also die anbrechende Robotik-Ära: Butler, die wir selbst ausbilden müssen.