Unter all den armen Würstchen, die fast zeitgleich aus der EU und der EM ausgeschieden sind, den Engländern also, ist Drew Galdron wohl das reichste. Zwar sieht Drew aus wie der Ober-Brexiteer Boris Johnson und traut sich jetzt nicht mehr aus dem Haus. Zwar ist sein Job als Doppelgänger seine einzige Einnahmequelle – und die hat sich gerade, ohne sein Zutun, von "sprudeln" auf "versiegen" runtergeratet. Drew ist dennoch das reichste der armen Würstchen, weil er jetzt nur zum Friseur gehen muss – und schon ist Drew nicht mehr Boris, sondern wieder Drew. Welch ein Gewinn! Wer kann schon dadurch sein besseres Ich entdecken, dass er sich eine halbwegs ordentliche Frisur zulegt? Abgesehen vom Doppelgänger von Donald Trump natürlich.

Da wir gerade bei US-Präsidenten sind: Von Barack Obama haben wir jüngst erfahren, dass er nachts, wenn er noch Papierkram erledigen oder atomare Sprengköpfe scharfstellen muss, immer sieben Mandeln isst, nie sechs, nie acht – immer sieben. Wir wissen zwar nicht, wo dieser Sieben-Fimmel herkommt, wir wissen aber, warum Obama Mandeln isst: Die Würstchen sind alle in England.