Beachvolleyball

Worauf es ankommt:

Reaktion, Schnellkraft, Konzentration

Die Ernährung:

Im Training: Im Sand rumzulaufen ist anstrengend. Um die Kraft schnell wiederzubekommen, brauchen die Athleten direkt nach dem Training Kohlenhydrate und Eiweiß. Gut ist ein Bananenmilchshake oder ein Brötchen mit Quark und einem Löffel Honig.

Am Wettkampftag: Bei Spielen am Abend morgens ein großes Frühstück, dann immer kleinere Portionen. Die letzte Hauptmahlzeit vier Stunden vor Spielbeginn. Wenig Fett, aber Kohlenhydrate: Reis, Kartoffeln, Nudeln, Hirse, Polenta, dazu ein mageres Stück Fisch, Fleisch oder Tofu für den Eiweißanteil und Gemüse. Weich gekochter Kohlrabi, Karotten, Zucchini∞ keinen Kohl, keine Hülsenfrüchte, da dauert die Verdauung sehr lange. Eine Viertelstunde vor Matchbeginn noch eine Kleinigkeit, eine halbe Banane oder einen Sportriegel, das hält den Blutzuckerspiegel hoch.

Rudern

Worauf es ankommt:

Ausdauer, Ausdauer, Ausdauer und Kraft

Die Ernährung:

Im Training: Ruderer brauchen extrem viel Energie. Deshalb gibt es bei ihnen einen hohen Fettanteil in der Nahrung. Keine Schweineschwarte, aber Lein- oder Rapsöl über den Salat oder im Müsli. Mit Rapsöl kann man auch schöne Smoothies machen: Die tiefgekühlte Rotebeerenmischung, leicht angetaut, dazu Joghurt, Quark, fettarme Milch und ein bisschen Honig, ist ideal für die Regeneration.

Am Wettkampftag: Bei der letzten Mahlzeit vor dem Start kein Fett, das bleibt zu lange im Magen. Ein perfektes Essen: Ratatouille mit Reis, Gemüse und einem Putensteak. Ruderer sind die Athleten, die vor dem Rennen am meisten essen dürfen.

3.000 Meter Hindernis

Worauf es ankommt:

Ausdauer, Geschwindigkeit

Die Ernährung:

Im Training: Wenn die Athleten ihre Grundlagenausdauer verbessern wollen, sollten sie in dieser Phase möglichst Kohlenhydrate vermeiden. Keine Kartoffeln, keinen Reis. Das ist wichtig, um den Fettstoffwechsel zu trainieren. Bei Tempoläufen ist das Gegenteil der Fall: viele Kohlenhydrate.

Am Wettkampftag: Im Gegensatz zum Handball oder Hockey ist das Körpergewicht entscheidend. Jedes Gramm, das man mehr mitschleppen muss, ist belastend. Daher: Der Darm sollte entleert sein vor dem Start. Direkt vor dem Wettkampf dann Teile einer vollreifen Banane essen. Die enthält viel Traubenzucker und schießt den Blutzucker hoch.

Boxen

Worauf es ankommt:

Explosivität, Kraft, wiederkehrende Belastung

Die Ernährung:

Im Training: Kohlenhydrate sind wichtig. Boxer füllen ihre Speicher mit Nudeln, Kartoffeln, Reis. Dazu gibt es Eiweiß: Steak, Putenbrust, bei Vegetariern Tofu oder Saitan.

Am Wettkampftag: Der Hamburger Medaillenfavorit Artem Harutyunyan tritt in der Klasse bis 64 Kilogramm an. Boxer wie er müssen sich häufig auf ein Gewicht runterhungern. Daher essen die Athleten in den Tagen vor dem Wiegen extrem wenige Kohlenhydrate und trinken kaum, nicht mehr als einen halben Liter. Früher dachte man, das sei für die Ausdauer beim Kampf schädlich. Heute weiß man: Stimmt nur für Ausdauersportler, nicht aber für Boxer.