In Hofkirchen an der Trattnach ist nicht viel los. Zwischen Pferdehof und gelber Barockkirche, der Trattnach zum Fliegenfischen und der Neuen Mittelschule findet sich aber auch die Ordination eines Hausarztes. Wieder. Fast ein Jahr lang stand die Praxis im beschaulichen, von leicht hügeligen Feldern eingeschlossenen Örtchen im oberösterreichischen Hausruckviertel leer, bis vor vier Monaten Barbara Zinnebner die Landarztordination übernahm. Dabei passt die neue Allgemeinmedizinerin so gar nicht in das vorherrschende Bild eines Landarztes. Keine Spur von der rustikalen Wohnzimmerpraxis eines medizinischen Allrounders aus den Fernsehserien, keine Anmutung eines patriarchalischen Dorfdoktors alter Schule. Dr. Zinnebner, 35, trägt die hellrötlichen Haare hinter mädchenhaften Zügen zu einem lockeren Pferdeschwanz gebunden und über den schmalen Schultern ein Poloshirt mit dem Ordinationslogo. Dessen Farbe ist dasselbe Hellgrün, das sie den Wänden der frisch renovierten, hochmodernen Praxis verpasst hat.

Es ist Mittagszeit, gerade hat die letzte Kundin die Tür hinter sich geschlossen. Gut 800 Patienten haben die neue Hausärztin in den ersten vier Monaten schon mindestens einmal aufgesucht, die Praxis läuft. Aus der Rückkehr eines Hausarztes in das Dorf machte die Lokalzeitung ein Großereignis, die lokalen Politiker feierten euphorisch. Barbara Zinnebner, die zuvor im Krankenhaus Grieskirchen gearbeitet hat, könnte zufrieden sein. Aber sie denkt lange darüber nach, ob sie noch einmal eine Ordination auf dem Land aufmachen würde. "Ich glaube", sagt sie dann leise und zögert noch einmal, "ich glaube, ja." Insofern, als dass es doch ihr Traumberuf sei. Und dass sie die Lebensqualität ohne ständige Schichtdienste im Spital und die Möglichkeit, sich den Patienten ohne Stationsroutine zu widmen, sehr schätze. "Aber ich kann schon verstehen, dass sich wenige Kollegen das antun wollen."

Eigentlich ist Österreich ein Land der Ärzte: Mit 4,9 Medizinern pro 1.000 Einwohner ist die Dichte die zweithöchste in der OECD, und ihre Zahl steigt kontinuierlich. Dennoch ist die medizinische Basisversorgung in Gefahr, und zwar gerade dort, wo der demografische Wandel am härtesten zuschlägt: am Land. Hier, wo die Menschen immer älter werden, nimmt die Zahl der niedergelassenen Allgemeinmediziner mit Kassenvertrag immer mehr ab. Derzeit gibt es noch rund 1.500 Landärzte in Österreich, die sich um über 40 Prozent der Bevölkerung kümmern. Aber junge Mediziner wie Barbara Zinnebner sind eine Seltenheit. Rund die Hälfte aller Landärzte wird bis 2023 das Pensionsalter erreicht haben, Nachwuchs ist nicht in Sicht. Schon jetzt suchen Gemeinden und Bundesländer monate-, ja oft jahrelang nach Bewerbern, manche Ordinationen wurden bereits dauerhaft geschlossen.

"In fünf, spätestens zehn Jahren wird es einen gewaltigen Rumpler machen", sagt Jörg Pruckner, Leiter des Referats für Landmedizin der Ärztekammer. "Dann werden nicht mehr nur einzelne Gemeinden ohne Hausarzt dastehen, sondern ganze Regionen." Denn das Problem sei: "Es bräuchte Hunderte neue Allgemeinmediziner, um die Versorgung aufrechtzuerhalten. Aber nur rund 50 Ärzte machen im Turnus derzeit die entsprechende Ausbildung." Der Nachwuchs sei also schlicht nicht da. "Und wenn", fügt Pruckner hinzu, "ist er nicht gewillt, am Land eine Kassenstelle zu übernehmen." Tatsächlich zeigt eine ganze Reihe von Studien und Umfragen seit Jahren, dass Medizinstudenten und Jungärzte den Berufszweig Landarzt weitgehend ausschließen. Warum ist das so?

Barbara Zinnebner sitzt am hellen Vollholztisch in der Kaffeeküche, die sie in der Veranda hinter den Ordinationsräumen eingerichtet hat. "Ein praktischer Ort, um zum Beispiel mit den Pharmavertretern zu verhandeln", sagt ihr Mann und zieht einen Stuhl an den Tisch. Daniel Zinnebner ist Diplomkrankenpfleger und kümmert sich in der Landarztpraxis neben pflegerischen Belangen auch um Organisation, Buchhaltung, Abrechnung, Terminplanung. Das junge Paar spricht vom "Familienunternehmen" und von "unserer Firma". Das Klischee von einer ländlichen Autorität im weißen Kittel ist längst Geschichte.

Über Unternehmensführung lernen Mediziner in der Ausbildung nichts

"Wir haben schon geahnt, dass es schwierig werden wird. Aber so eine Wahnsinnsumstellung hätten wir uns nicht vorstellen können", sagt Barbara Zinnebner. Es ist weder der von Patienten bedingte Arbeitsaufwand noch der Verdienst, der dem Paar zu schaffen macht. Es ist das Drumherum: EDV, Management, die Einweisung der Reinigungskraft in Hygienestandards, und es sind vor allem die bürokratischen Odysseen. Damit sei man ins kalte Wasser geschmissen worden. Denn Unternehmensführung und Praxismanagement sind in Österreich nicht Bestandteil der ärztlichen Ausbildung. Zudem fehle eine zentrale Anlaufstelle, die jungen Ärzten beim Aufbau einer Praxis unter die Arme greifen könnte, kritisiert die Jungärztin auch die mangelnde Unterstützung durch die Ärztekammer. Dazu kommen die enormen Anfangsinvestitionen für die Praxis, Schulden, die erst einmal abgebaut werden müssen.

Freilich geht es auch ums Geld

"In ein paar Jahren", ist Gerhard Payrich überzeugt, "werden Gemeinden so wie früher wieder ein Haus zur Verfügung stellen oder Ärzte finanziell belohnen, damit sie aufs Land ziehen." Payrich, ein Mittfünfziger mit rotem Hemd und festem Händedruck, sitzt im kleinen Behandlungszimmer seiner Ordination in St. Andrä am Zicksee. Draußen brennt die Sonne auf die wenigen Häuserzeilen des burgenländischen Dorfes, fast alle Fensterläden sind heruntergelassen, die Straßen sind menschenleer, nur vor dem Gasthaus wischen sich zwei ältere Damen mit einer Serviette den Schweiß von der Stirn. Drehende Windräder markieren am Horizont die Grenze zu Ungarn, auf der anderen Seite des Ortes wartet der Zicksee vergeblich auf ein Stück vom Tourismuskuchen des Neusiedler Sees.

Seit fünf Uhr morgens ist der gebürtige Vorarlberger, der von sich sagt, im Dorf "so bekannt wie ein roter Hund" zu sein, heute auf den Beinen. "Es gibt wenig Fachärzte in der Gegend, die Spitäler sind weit weg", sagt er, für ihn gebe es mehr als genug zu tun. Der normale Arbeitstag endet um 18 Uhr, dazu kommen Notfälle, ein wöchentlicher Nachtdienst und einmal monatlich die Wochenendbereitschaft für den ganzen Sprengel. Mit einer halben Praxisausstattung in seinem Auto legt er dann in zwei Tagen zwischen 300 und 350 Kilometer zurück.

Die Türklingel unterbricht die Stille der Mittagspause in der Ordination. Ein indischer Fahrer im hellblauen Firmenshirt eines Pharmalieferanten stellt vier Kisten mit 128 Medikamentenpackungen zu. Payrich unterschreibt den Lieferschein und beeilt sich, das Kühlgut zu kontrollieren und zu verstauen. Dann sind die Suchtgifte dran. Konzentriert vergleicht Payrich die Lieferung mit dem Bestellschein und eilt zum Fax, um dem Zusteller eine Bestätigung für den Erhalt zu schicken. Es ist ein tägliches Ritual: den Bestand überprüfen, nachbestellen, einordnen, dokumentieren. Der Arzt versucht, seine Hausapotheke möglichst klein zu halten, bestellt wird nur, was verkauft wurde. Suchtmittel lässt er überhaupt nur bei direktem Bedarf liefern – zu hoch das Risiko, die Gifte in der Ordination zu lagern, zu hoch auch das finanzielle Risiko. Immerhin gibt es von seinen Patienten benötigte Medikamente, bei denen eine einzige Schachtel bis zu 5.000 Euro kostet. Die Pharmaka muss er vorfinanzieren: Monatlich seien das rund 40.000 Euro.

Über 800 Landärzte in Österreich führen so wie Gerhard Payrich eine Hausapotheke. Sie war in den vergangenen Jahren ein großes Streitthema zwischen Apothekern und Ärzten. Denn ursprünglich sah eine Neuregelung vor, dass bis 2018 alle Hausapotheken geschlossen werden, die im Umkreis von sechs Kilometern zu einer öffentlichen Apotheke liegen. Ende April wurde diese "Schutzzone" im Apothekengesetz auf vier Kilometer reduziert, damit sollen gut 120 Hausärzte weiterhin Medikamente ausgeben dürfen.

Ganz zufrieden sind damit beide Seiten nicht: Apotheker sprechen von unlauterem Wettbewerb, die Mediziner von einem unverzichtbaren Instrument im Kampf gegen die ärztliche Landflucht. Denn für eine Praxis ohne den Zusatzverdienst Hausapotheke, so das Argument, lasse sich noch weniger ein Nachfolger finden.

Am Zicksee betont Gerhard Payrich erst einmal den Vorteil für seine Patienten: "Was soll eine allein lebende, alte Frau machen, die keine Möglichkeit hat, zur nächsten Apotheke zu gelangen, wenn ich ihr bei einer nächtlichen Hausvisite etwas verschreiben muss?"

Freilich geht es auch ums Geld. Die Hausapotheke mache etwa die Hälfte seines Einkommens aus, sagt Payrich. Ohne sie ließen sich wohl auch schwarze Zahlen schreiben, ein österreichischer Allgemeinmediziner mit Kassenvertrag verdient im Durchschnitt 3500 Euro netto. Aber bei allem Idealismus: Lohnt sich das für 80 bis 100 Wochenstunden?, fragt sich der Arzt. "Ich will meiner Familie auch etwas bieten können, und meine Töchtern sollen eine gute Ausbildung haben."

Am anderen Ende Österreichs, in Sölden, ist Edgar Wutscher viel auf Achse. Seit er Anfang der achtziger Jahre das Inntal hinter sich ließ und im Ötztal eine Praxis übernahm, macht er vier bis fünf Hausbesuche täglich und legt dabei weite Strecken zurück. Die mit 467 Quadratkilometern größte Gemeinde Österreichs reicht von Obergurgl bis Vent, von gigantischen Skigebieten bis zu entlegenen Berghängen. Der demografische Wandel habe die Arbeit am Land grundlegend verändert, sagt Wutscher. Palliative Therapien haben stark zugenommen. "Während früher Patienten mit Krebs an das Krankenhaus übergeben wurden, werden heute Chemotherapien ambulant durchgeführt." Für den Hausarzt bedeutet das, immer häufiger Menschen in deren eigenen vier Wänden zu betreuen. Dazu kommt der medizinische Fortschritt. "Würde ich fünf Jahre lang keine Fortbildung besuchen, wäre die Hälfte der Behandlungen nicht mehr adäquat", sagt Wutscher.

Der Warteraum im Zentrum von Sölden versprüht den Charme der siebziger Jahre. Auf einer Bank sitzen zwei junge Frauen, eine reibt sich ihren wunden Fuß, ein Wanderunfall, wie die Urlauberin erzählt. Aus der Ordination dringt Wutschers feste Stimme im Tiroler Dialekt, er öffnet die Tür, klopft seinem Patienten auf die Schulter und gibt ihm schöne Grüße an die Mutter mit.

Ohne die Urlauber wäre es schwierig

Seit 24 Jahren ordiniert Wutscher zwischen den Hotelburgen im Tiroler Ötztal. Als er herkam, war er der einzige Arzt im Ort, die Ordination seines Vorgängers war das erste Haus der Gegend, in dem dank einer riesigen Antenne das Radioprogramm empfangen werden konnte. "Um Himmels willen", ruft seine Tochter aus dem Nebenraum, als sie das hört. Sie arbeitet hier als Ordinationsassistentin und kann mit ruralen Klischees und der Vorstellung von alpiner Abgeschiedenheit wenig anfangen.

Sölden hat sich über die Jahre stark verändert, von den bäuerlichen Strukturen ist wenig geblieben, das Dorf ist eine der größten Tourismusgemeinden Österreichs. Wutschers Ordination ist im Erdgeschoss eines Gemeindehauses untergebracht. Im ersten Stock lebt der Arzt mit seiner Familie. Gleich vor der Tür fließt der Bach bedrohlich hoch. Gruppen von Wanderern schieben sich durch das Ortszentrum. Im Winter, wenn der Party-Skitourismus brummt, hat auch Wutscher Hochsaison. Seine Notarztdienste bestehen dann oft darin, Alkoholleichen zu bergen.

Mittlerweile gibt es zwei Kassenärzte in der Gemeinde. Der Ort sei ein Sonderfall, sagt Wutscher. Er hat zwar keine Hausapotheke, aber die "kleine Landarztpraxis kann ich durch den Tourismus querfinanzieren." Ohne die Urlauber wäre es allerdings schwierig.

Zwar werden von Bundes- und Landesregierungen, von Interessensvertretern und Gesundheitsexperten Hausärzte mit Kassenvertrag als Allheilmittel gegen die Kostenexplosion im spitalslastigen Gesundheitssystem betrachtet. Aber diese medizinischen Generalisten machen gerade einmal neun Prozent aller praktizierenden Ärzte aus, von denen wiederum nicht einmal die Hälfte am Land arbeitet. Allein im nächsten Jahr werden etwa in Niederösterreich 280 Kassenärzte in Pension gehen. Dabei finden sich schon jetzt für 14 Stellen keine Bewerber mehr.

Edgar Wutscher sitzt in seinem Stuhl hinter dem Schreibtisch und blickt aus dem Fenster. Der Standort ist für einen Landarzt eigentlich lukrativ, aber der 64-Jährige, der sich auch in der Ärztekammer engagiert, ist sicher, dass ihm keiner nachfolgen wird. "Es fällt auf, dass sich deutlich weniger Junge zum Allgemeinmediziner ausbilden lassen, und von denen, die es tun, kenne ich niemanden, der sagt, er wolle aufs Land gehen – außer es ist der Sohn oder die Tochter eines Landarztes", sagt Wutscher, lacht, steht auf und geht in den Nebenraum und zeigt eine Liege, auf der manchmal Betrunkene ausnüchtern.

Alkoholleichen und andere Party-Blessuren kennt Gerhard Payrich im Burgenland vor allem vom Nova Rock Festival in Nickelsdorf. Dort arbeitet der Landarzt jedes Jahr freiwillig, ebenso als Notarzt wie als Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes. An vorderster Front stand Payrich auch während der Flüchtlingskrise im vergangenen Jahr, als er monatelang mit einem Kollegen nach Ordinationsschluss zu dem Grenzübergang fuhr, um täglich bis drei Uhr morgens die Ankommenden zu versorgen. "Ich bin froh, wenn ich von Kopf- und Halsschmerzen wegkomme", sagt Payrich, der als Notfallmediziner im Spital begonnen hat. Gerade in Situationen wie der an der Grenze könne man "so etwas wie Feldmedizin machen. Also weniger dokumentieren, mehr helfen."

Zeit für Freizeit bleibt da wenig. Deshalb schätzt er es, direkt über der Praxis zu leben. Zumindest die Mahlzeiten kann er gemeinsam mit den beiden Töchtern einnehmen und mit seiner Frau, einer ausgebildeten Krankenschwester, mit der er auch die Arbeitszeit in der Praxis teilt.

Die Arbeitszeitbelastung und die fehlende Abgrenzung zwischen Beruf und Freizeit sind in Umfragen das häufigste Argument junger Mediziner gegen den Berufszweig Landarzt. Auch der moderne Lebensentwurf spielt eine Rolle: Junge Ärzte, so heißt es oft, zieht es nicht aufs Land, weil sie das urbane, vielseitige Leben gewohnt sind und ein anregendes Lebensumfeld wollen.

Vom romantischen Bild des Bergdoktors ist nichts mehr übrig

Barbara Zinnebner sieht das anders. Sie ist im zehn Kilometer entfernten Schlüßlberg aufgewachsen und hat schon das Medizinstudium mit dem Gedanken an eine Hausarztpraxis in ihrer Gegend begonnen. Sie hängt an ihrem Dorf ebenso wie ihr Mann.

Um das mit der Lebensqualität trotz Landpraxis hinzubekommen, hat das Paar vorgesorgt und eine Terminordination eingeführt: Statt einfach in die Ordination zu kommen, müssen Patienten per Telefon die genaue Uhrzeit vereinbaren. Für die meisten Patienten sei das zwar gewöhnungsbedürftig, beobachtet Zinnebner. Denn das Wartezimmer des Hausarztes ist gerade in strukturschwachen Orten oft auch so etwas wie der soziale Treffpunkt für ältere Dorfbewohner, die deshalb, so erzählen viele Landärzte, auch mit vorgeschobenen Wehwehchen täglich auftauchen würden.

Das Bild des Landarztes habe sich in den vergangenen Jahren stark verändert, sagt der Tiroler Mediziner Wutscher. "Den Bergdoktor mit uriger Praxis gibt es schon lange nicht mehr." Auch die Rolle im Ort sei eine andere geworden: "Früher gab es den Pfarrer, den Bürgermeister und den Doktor, das waren Respektpersonen. Heute wird es als selbstverständlich empfunden, dass der Arzt 24 Stunden sieben Tage die Woche erreichbar ist." Der kernige Tiroler hält mit seiner Meinung auch gegenüber Patienten nicht hinterm Berg: "Wenn einer um vier Uhr in der Früh kommt und die Pille oder die Pille danach möchte, dann bekommt er schon meine Meinung zu hören", sagt Wutscher lachend.

Während seine Tochter die Geräte putzt, lehnt sich der Landarzt gegen das Röntgengerät. Es sei ein abwechslungsreicher Beruf, sagt er. Jungen Medizinern müsse man im Studium und während des Turnus nahebringen, was es bedeute, Landarzt zu sei. Derzeit bekomme man in der Ausbildung keine Einblicke in die Tätigkeit. "Das schönste ist, dass man sehr selbstständig arbeiten kann", sagt Wutscher. "Und trotz allem verdient man gut, sodass man zufrieden und gut leben kann."