Am Bahnhof Bicske werden Flüchtlinge von der ungarischen Polizei eskortiert. © Leonhard Foeger /​ Reuters

Freitag, 4. September 2015, Mittags

7.30 Uhr, Budapest, Ostbahnhof

Mohammad Zatareih ist früh wach geworden. Der 25-jährige Syrer schläft schlecht, seit er in Budapest auf dem Bahnhof übernachtet. Vor einem halben Jahr hat er sich auf den Weg gemacht, über die Türkei nach Europa. Mohammad ist ein kräftiger Mann mit modischem Kinnbart, aber man sieht ihm die Anstrengung an. Seit vier Tagen sitzt er hier fest, und seine Unruhe wächst. Die Ungarn lassen keine Züge mehr nach Westeuropa fahren, die Versorgung wird immer schlechter. Was, wenn er hier strandet? Wenn die Ungarn ihn einsperren, vielleicht sogar zurückschicken, nach Griechenland oder in die Türkei?

Etwa 3.000 Flüchtlinge campieren im Untergeschoss des Bahnhofs, in Zelten, auf Matratzen, zwischen Plastikmüll und Beton. Ruhe findet niemand, bis spät in die Nacht halten sich kleine Gruppen von Flüchtlingen mit Gesängen oder lautem Reden wach.

Mehr als 150.000 Flüchtlinge sind bis Mitte August in Ungarn offiziell registriert worden. Aber vor zwei Wochen hat sich etwas verändert. Am 25. August hat eine deutsche Behörde eine Mitteilung verschickt, 134 Zeichen, über Twitter: Auch unregistrierte Flüchtlinge aus Syrien würden ab sofort in Deutschland anerkannt, hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BamF) getwittert – und seitdem wollen sich die Leute nicht mehr in Ungarn registrieren lassen. Sie halten den Polizisten ihre Smartphones entgegen, sie zeigen den Tweet, wollen weiter nach Deutschland.

Mohammad Zatareih rappelt sich auf, er hat nicht einmal einen Schlafsack, holt einen Becher Wasser und hält Ausschau nach Achmed. Die beiden haben sich am Tag zuvor kennengelernt, im Gewimmel des Bahnhofs. Achmed war Lehrer in Damaskus, ein schmächtiger Mann, der gut reden kann. Ihn quält dieselbe Ungeduld wie Zatareih, und so haben die beiden angefangen herumzuspinnen. Was sie tun könnten? Einfach losgehen, Richtung Norden, Richtung Österreich? Zatareih war früher bei der Armee in Syrien, "da sind wir manchmal 150 Kilometer marschiert", sagt er, "sogar in der Hitze. Warum machen wir uns nicht auf den Weg, nach Wien? Mit Pausen könnten wir das schaffen, in zwei, drei Tagen."

Ein mehr als 3.000 Kilometer langer Fluchtweg

Der ungefähre Verlauf der sogenannten Balkanroute, die viele Flüchtlinge im Jahr 2015 nahmen, um nach Deutschland zu gelangen.

Es ist eine Idee, die Geschichte machen wird, aber das können die beiden noch nicht ahnen.

8.30 Uhr, Berlin, Bundeskanzleramt

In Angela Merkels Büro im siebten Stock des Kanzleramts trifft sich die "Morgenlage", die Runde ihrer engsten Mitarbeiter. Danach will Merkel nach München fliegen, um eine Schule im Landkreis Landshut zu besuchen und später Start-up-Unternehmer in München, nachmittags soll sie im Kommunalwahlkampf in Essen auftreten, abends eine Rede zur 70-Jahr-Feier der NRW-CDU in Köln halten. Im Terminkalender sieht es nach einem normalen Arbeitstag der Kanzlerin aus: Flüge kreuz und quer durch Deutschland, Akten und Telefonate, Händeschütteln, Erinnerungsfotos.

Aber die Stimmung an diesem Morgen ist angespannt, die Seelen sind aufgeraut. Zwei Tage zuvor ist an einem türkischen Strand der leblose Körper eines Dreijährigen gefunden worden, rotes T-Shirt, Gesicht nach unten – ertrunken im Mittelmeer, auf der Flucht nach Europa. Acht Tage zuvor hat man in Österreich, auf einem Seitenstreifen der Autobahn A 4, einen Lastwagen mit 71 Leichen entdeckt: 59 Männer, acht Frauen, vier Kinder, alle erstickt. Und dann sind da die Bilder vom Bahnhof in Budapest, seit Tagen schon kann man sie im deutschen Fernsehen sehen. Die Flüchtlingskrise sei kein europäisches Problem, sondern ein deutsches, hat Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán am Vortag gesagt.

Im Kanzleramt sehen sie das völlig anders, und dieser Konflikt, diese wechselseitigen Schuldzuweisungen, werden das ganze Wochenende bestimmen. Die ungarische Regierung, so schätzen das Merkels Leute ein, habe die Flüchtlinge "betrogen", als sie ihnen Fahrkarten nach Österreich verkaufen ließ, den Zug dann aber kurz hinter Budapest stoppte, in der kleinen Stadt Bicske. Merkels Sprecher Steffen Seibert, so beschließen sie es in der Morgenlage, soll in der Regierungspressekonferenz später am Tag etwas dazu sagen.

Und weil sie das Gefühl hat, dass sich die Lage weiter zuspitzen könnte, entscheidet Merkel, dass Bernhard Kotsch, ihr stellvertretender Büroleiter, sie den ganzen Tag über begleiten soll. Sie sagt nur: "Der Kotsch muss mit."

10.30 Uhr, Budapest, Ostbahnhof

Endlich entdeckt Mohammad Zatareih seinen neuen Freund Achmed wieder. Achmed ist umringt von Flüchtlingen, redet auf sie ein. Er wirbt für den Marsch nach Westen. Er sagt: Wenn wir mindestens tausend Mann sind, wird uns niemand stoppen. Zatareih nickt begeistert. Von irgendwo taucht das Megafon auf, das ein ungarischer Helfer am Tag zuvor gekauft hat. Achmed reitet auf den Schultern eines Kumpanen durch die Menge und ruft: Wir marschieren! Wir marschieren! Um 12 Uhr geht es los!

11.30 Uhr, Berlin, Bundespressekonferenz

Mehr als 100.000 Flüchtlinge sind Anfang September auf der Balkanroute zwischen Griechenland und Ungarn unterwegs, doch in Berlin unterschätzt man völlig, welche Bedeutung der Tweet des BamF für diese Flüchtlinge hat. Merkel setzt immer noch darauf, dass die Flüchtlinge in Ungarn registriert werden – obwohl die das schon lange nicht mehr wollen: Jeden Tag skandieren sie im Untergeschoss des Budapester Ostbahnhofs: "Merkel! Merkel! Merkel!" oder "Germany! Germany! Germany!"

Und trotzdem beharrt nun Steffen Seibert, so wie in der "Morgenlage" besprochen, in der Regierungspressekonferenz noch einmal darauf, Ungarn habe "die rechtlich verbindliche Pflicht", die Flüchtlinge "ordnungsgemäß zu registrieren, zu versorgen und die Asylverfahren unter Beachtung der europäischen Standards in Ungarn selbst durchzuführen". Die Bundesregierung, sagt Seibert, und es klingt für seine Verhältnisse fast drohend, "geht davon aus, dass Ungarn als Teil der westlichen Wertegemeinschaft seinen rechtlichen und seinen humanitären Verpflichtungen ebenso gerecht werden wird wie Deutschland".

Geltendes Recht, europäische Standards, humanitäre Verpflichtungen – das sind die Beschwörungsformeln deutscher Politik in diesen Tagen. Denn für Deutschland sind die geltenden Regeln überaus praktisch.

Das geltende Recht besagt, dass jeder Asylbewerber in dem EU-Land registriert, versorgt und untergebracht werden muss, in dem er zum ersten Mal europäischen Boden betritt. Deutschland aber liegt in der Mitte Europas, es ist von EU-Staaten umgeben, hier kommt kein Flüchtling an, der nicht vorher in einem anderen EU-Staat war, es sei denn, er fällt vom Himmel. Und wer es doch bis Deutschland schafft, der müsste eigentlich dorthin zurückgeschickt werden, wo er zuerst die EU erreicht hat, in das Erstaufnahmeland. Länder am Rand Europas, Griechenland vor allem, Italien.

Würde dieses Recht noch gelten, säßen überhaupt keine Flüchtlinge in Ungarn fest. Dann müssten sie alle in Griechenland sein, ordentlich registriert, leidlich versorgt, menschenwürdig untergebracht. Und in Wahrheit weiß man das auch in Berlin.

12.30 Uhr, Budapest, Ostbahnhof, Vorplatz

Immer mehr Flüchtlinge steigen aus dem Untergeschoss des Bahnhofs nach oben auf den Vorplatz. Die Sonne blendet, es ist schon heiß, fast 30 Grad, Helfer rennen herum, Polizeibeamte, Reporter. Ohne viel Mühe gelingt es Mohammad Zatareih, die Flüchtlinge in Fünferreihen aufzustellen, wie er es in der Armee gelernt hat. Gegen 13 Uhr stehen fast hundert Fünferketten, und der Menschenzug setzt sich langsam in Bewegung, Richtung Donau. Auch viele andere Flüchtlinge schließen sich nach und nach dem Zug an, mehr als zweitausend Menschen, Familien mit Kindern darunter. Es ist dies der Moment, in dem aus Flüchtlingen Akteure der europäischen Geschichte werden. Menschen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen – und damit die Regierenden in Berlin, Wien und Budapest zu Reagierenden machen.

Ein Ungar, der den Flüchtlingszug begleitet, rät Zatareih, Richtung Autobahn zu marschieren: "Da bleiben wir sichtbar für die Medien." Mohammad Zatareih nickt. Aber wo, bitte, geht es zur Autobahn?

Mein 5. September - „Wir müssen aufbrechen, wir müssen was tun“ Der Syrer Mohammad Zatareih war einer von vielen Flüchtlingen, die vor einem Jahr am Budapester Ostbahnhof strandeten. Er dachte daran, aufzugeben. Dann entschied er sich, zu Fuß bis zur österreichischen Grenze zu gehen.

12.30 Uhr, Luxemburg, Kirchberg

Vor dem Konferenzzentrum auf dem Luxemburger Kirchberg steigt Frank-Walter Steinmeier aus einer schwarzen Limousine. Zweimal im Jahr kommen die Außenminister der 28 EU-Staaten für zwei Tage zusammen, um möglichst ungezwungen miteinander zu reden. "Gymnich-Treffen" heißen diese Runden. Steinmeier hat ein Papier dabei, das er mit seinem französischen Amtskollegen ausgearbeitet hat: Europa soll etwas gegen die Schlepper unternehmen, die so viele Flüchtlinge aus Libyen übers Mittelmeer nach Italien bringen. Als wären in diesem Moment nicht Hunderttausende auf der Balkanroute unterwegs.

Während sich in Ungarn die Flüchtlinge auf den Weg nach Österreich und Deutschland machen, halten die Außenminister an ihrer Tagesordnung fest: der Nahe Osten, die Beziehungen zu Russland, das iranische Atomprogramm – die üblichen Themen. Erst den Samstagmorgen haben sie für die Flüchtlingskrise eingeplant.

13 Uhr, Erstregistrierungslager Röszke

Nahe der Ortschaft Röszke weist der Zaun an der ungarisch-serbischen Grenze eine Lücke für Bahngleise auf. Durch sie kommen Tag für Tag zahllose Flüchtlinge. Sie werden in ein umzäuntes Zeltlager gebracht, wo sich schon Tausende befinden, es ist hoffnungslos überfüllt. An diesem Mittag durchbrechen etwa 300 Flüchtlinge die Absperrungen des Lagers und machen sich auf den Weg Richtung Norden.

Gegen 15.45 Uhr, Autobahn M 1, bei Budaörs

Mohammad Zatareihs Anspannung wächst. Der Flüchtlingstreck hat die Elisabethbrücke über die Donau passiert und den Autobahnzubringer zur M 1 Richtung Budaörs erreicht. Anwohner winken aus den Fenstern, bringen Obst und Wasser, verteilen große blaue Ikea-Tüten mit Brot und Decken. Aber nach neun Kilometern Marsch werden die ersten Marschierenden müde, die Familien mit Kindern fallen zurück, der Zug reißt immer mehr auseinander.

Da baut sich eine Hundertschaft der ungarischen Polizei vor den Flüchtlingen auf, will sie offenbar auf eine Landstraße abdrängen. Es ist der vorerst letzte Versuch, den Zug zu stoppen, die Macht des Staates durchzusetzen. Hätte er Erfolg gehabt, wäre wohl nicht nur dieser Tag anders verlaufen – und Angela Merkel eine der schwierigsten Entscheidungen ihrer Amtszeit erspart geblieben.

Zatareih hält den Zug in einigem Abstand vor der Polizei an. Die Sonne brennt herab, die Nerven liegen blank. Erregt reden die Anführer durcheinander, keiner von ihnen hat so etwas je erlebt, niemand weiß, was die Polizei vorhat. In den Ländern, aus denen die Flüchtlinge kommen, ist der Polizei alles zuzutrauen: Schläge. Schüsse. Tote.

Doch Mohammad Zatareih und Achmed sind sich einig: Wir müssen auf der Autobahn bleiben, wir müssen in Bewegung bleiben, sonst war alles umsonst. Nach kurzen, heftigen Wortwechseln bilden die Männer aus den vorderen Reihen eine Kette und rennen los, direkt auf die Polizei zu. Und die Menge folgt. Mehrere Kamerateams filmen den Zusammenprall, es kommt zu Rempeleien, dann weicht die Polizei zur Seite aus. Ihre Stellung wird von der Menge gleichsam überrannt. Der Weg nach Wien scheint frei.

17 Uhr, Nickelsdorf, Polizeiinspektion

Das Land an der österreichisch-ungarischen Grenze ist flach und weit, gleich hinter der Polizeistation Nickelsdorf beginnt ungarisches Staatsgebiet. Als Polizeileutnant Manfred Schreiner den Dienst antritt, erwartet er eine ruhige Schicht. Der 44-Jährige ist an diesem Abend als stellvertretender Leiter der Nachtschicht eingeteilt. Seit man an der Autobahn den Lastwagen mit den erstickten Flüchtlingen fand, sollen Schreiners Beamte verstärkt kontrollieren, Schlepper aufspüren. Aber das ist schon fast Routine. Nichts deutet darauf hin, dass dies der längste und aufregendste Tag im Polizistenleben des Leutnants Schreiner werden wird. Erst nach 24 Stunden Dauereinsatz wird er wieder nach Hause gehen.

17.15 Uhr, Essen, Burgplatz

Ein paar Hundert Leute sind auf den Burgplatz in Essen gekommen, trotz leichten Regens, um die Kanzlerin zu sehen. Sie hält eine vorbereitete Wahlkampfrede, lobt den CDU-Kandidaten, kritisiert die SPD-Politik in NRW. Mehrere Flüchtlinge halten "Danke Deutschland"-Schilder hoch, es gibt ein "Refugees Welcome"-Transparent – und immer wieder Zwischenrufe "Merkel muss weg!".

Nach dem Auftritt in Essen soll Merkel mit einem Hubschrauber weiterfliegen nach Köln. Nun, irgendwo zwischen Essen und Köln, sieht sie auf ihrem iPad zum ersten Mal die Bilder des Flüchtlingstrecks auf der Autobahn. Es sind Bilder, die unweigerlich historische Erinnerungen auslösen. Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg, an Flucht und Vertreibung aus dem Osten.

17.20 Uhr, Bahnhof von Bicske

Auf dem Triebwagen des Zuges, der seit einem Tag auf dem kleinen Bahnhof von Bicske unweit von Budapest festgehalten wird, prangt die Parole "Europa ohne Grenzen. 50 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs." 350 Flüchtlinge sitzen darin. Sie hatten gehofft, mit dem Zug nach Norden, an die österreichische Grenze fahren zu können, doch die Behörden haben die Fahrt gestoppt und wollen die Insassen in ein Zeltlager bringen. Daraufhin haben sich die Passagiere im Zug verbarrikadiert, haben nicht einmal Wasser von der Polizei angenommen. Nun springen einige der Flüchtlinge aus dem Zug, wollen versuchen, zu Fuß nach Wien zu laufen.

Kurz darauf wird nahe den Gleisen der leblose Körper eines pakistanischen Flüchtlings gefunden. Mehr als eine Dreiviertelstunde versuchen Rettungskräfte, den Mann wiederzubeleben, dann geben sie auf. Es ist nicht klar, ob er im Gedrängel, durch Erschöpfung oder nach einem Sturz gestorben ist.

18.30 Uhr, Köln, Festhaus Flora

Angela Merkel wirkt entspannt, fast heiter, als sie das Festhaus betritt. Mit Unions-Granden wird sie 70 Jahre CDU in Nordrhein-Westfalen feiern. Sie schüttelt Hände, lächelt für Erinnerungsfotos. In ihrer Rede bringt sie viel Eigenlob für die Partei unter, ein paar Scherze über die Lokalpolitik, ein bisschen Wahlkampf für die Kölner OB-Kandidatin Henriette Reker. Aber Merkel wird auch ernst, redet von der Flüchtlingskrise. Wiederholt ihr "Wir schaffen das". Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg seien so viele Menschen nach Deutschland gekommen, sagt die Kanzlerin: "In dieser Situation haben wir die Verpflichtung zu helfen." Sie sagt aber auch: "Wer aus rein wirtschaftlichen Gründen herkommt, dem muss man sagen, dass er nicht bleiben kann." Und sie greift Ungarn scharf an: "Es ist schwierig zu sehen, dass diejenigen, die vor 24 Jahren für uns die Grenze aufgemacht haben, nun sehr hart sind zu denen, die erkennbar vor Not geflohen sind."

Noch bekommt Merkel für solche Sätze viel Applaus.

18.30 Uhr, Ungarn, Autobahn M 1

Rund 250 Kilometer sind es von Budapest bis Wien, und ganz vorn in der Gruppe der Flüchtlinge läuft jetzt ein Mann, der die EU-Fahne schwenkt. Ein anderer hat sich ein Foto von Merkel an den Pulli geheftet, ein Dritter schiebt einen Mann im Rollstuhl. Das Bild dieser drei wird zur Ikone des Marsches, es verbreitet sich rasend schnell über Twitter und Facebook, und während die Flüchtlinge Kilometer um Kilometer zurücklegen, bekommt ihr Marsch in den sozialen Netzwerken einen Namen: #marchofhope.