In diesen Tagen der Anspannung klettert Judith Peters gern durch komplizierte Gedankengerüste. Das "Oben-Unten-Konzept" beschäftigt sie. Es präge alles auf unserem Planeten, sagt Peters, beeinflusse das Denken jedes Menschen. "Die Schwerkraft schafft ein Oben und ein Unten. Daran orientiert sich unser Körper und unsere Vorstellung vom Dasein." Ob in der Physik, bei der Nahrungskette, in der Karriere – überall gebe es ein Oben und ein Unten. Judith Peters, 26 Jahre, dunkelblond, neugierig, hochbegabt, fragt sich schon lange, wie es wäre, dieses alles bestimmende Konzept einmal hinter sich zu lassen. Von ganz unten einmal ganz nach oben zu kommen. Hinauf in die Schwerelosigkeit. Ins Weltall.