Dass Schwule und Lesben in Deutschland nicht mehr nur nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden, sondern quasi heiraten dürfen, im Lehrplan stehen und Friedenspreise gewinnen, beschäftigt offenbar besonders Menschen aus Ländern, die ihre Schwierigkeiten mit der deutschen Hochsprache haben, womit es zu tun haben könnte, dass es in jüngster Zeit ein Ministerpräsident und in allerjüngster ein ehemaliger Ministerpräsident aus Baden-Württemberg waren, die sich mit den Auswirkungen der homosexuellen Heirat befassten – der EU-Kommissar Günther Oettinger sprach in einer Büttenrede vor Hamburger Unternehmern gar von einer Homo-Pflichtehe –, wobei nicht klar wurde, für wen nun die Pflicht worin genau bestehe, ob es also darum geht, dass wir bald alle schwul oder lesbisch werden müssen ("große Verschwulung" nach Pirinçci), am besten per EU-Verordnung, oder ob das Vorbild die alte Hetero-Pflichtehe ist, sodass Schwule und Lesben künftig verheiratet sein müssen, um bestimmte Annehmlichkeiten zu genießen, beispielsweise eine gemeinsame Wohnung oder Sex