Die Sängerin Eleanor Friedberger © French Kiss

Geheimtipp

Friedrich Sunlight: Friedrich Sunlight (Tapete)
In frostigen Zeiten ist das Debüt der Augsburger eine Wohltat. Federleichter Pop, wie er Deutschen nur selten glückt
(Christoph Dallach)

.Klein: Bengal Sparks (Spezialmaterial) Mit seinem funkigem Hip-Hop-Rock macht der Multiinstrumentalist Lutz Nikolaus Kratzer jeden Kellerclub zur Großraumdisco
(Jan Freitag)

Eleanor Friedberger: New View (French Kiss / H’Art)
Good old songwriting
von einer ewig unterschätzten Musikerin mit Fleetwood-Mac-Faible, sprachverliebten Texten und wunderschönen Hochwasserhosen
(Daniel Gerhardt)

Amadeus Quartet: Romanticism (audite)
Das ist der Mutterboden, auf dem alles gedieh. Die Amadeus-Leute setzen Maßstäbe bei Brahms, Schumann und den anderen    (Wolfram Goertz)

Yussef Kamaal: Black Focus (Brownswood/rough trade)
Drum ’n’ Bass ist wieder da – in dieser sportlich-muskulösen Jazzversion aus London. Ideal für den Durchhänger
(Daniel Haas)

Die finnische Jazzcombo Oddarrang © edition

Debussy: Chamber Music Kuijken Ensemble (Arcana)
Der barock geschulte niederländische Musikerclan legt bei Debussy die Farbrede frei. Adieu, Schwurbel!
(Volker Hagedorn)

Tõnu Kõrvits: Mirror Anja Lechner, Tallinn Chamber Orchestra, Tõnu Kaljuste (ECM)
Nirgends wird so innig musiziert wie in Estland, auch auf dem Cello
(Christine Lemke-Matwey)

A Tribe Called Red: We Are The Halluci Nation (Radicalized Records)
Ottawas indigene DJs rufen mit fetten Beats und First-Nations-Hymnen zum Pow Wow – Euphorie pur!
(Pinky Rose)

Oddarrang: Agartha (edition)
Fünf jazzaffine Finnen an der Grenze zwischen Easy Listening und Uneasy Listening, melodisch, psychedelisch, ambientalisch
(Ulrich Stock)

John K. Samson: Winter Wheat (Epitaph)
Der Mann ist 43, Kanadier, Kommunist und schreibt die traurigsten Lyrics der Welt. Auch traurig: dass er noch Geheimtipp ist
(Lars Weisbrod)

Noname: Telefone (Eigenveröffentlichung)
Aus Chicago, der aktuellen  Hauptstadt des Rap, kommt die junge Noname, die auf ihrem Mixtape wie selbstverständlich Alltag und Abenteuer mischt, und das über unaufdringlich geschmackvolle Beats.
(Fabian Wolff)