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Wenn Berufspendler auf der Strecke von Ulm nach Regensburg lieber das Auto als den Zug nehmen, ist das für Hamburger Steuerzahler ein Grund zur Sorge. Wenn im Hafen im ukrainischen Odessa weniger Container verladen werden, ebenso. Auch wenn Rentner aus dem Hamburger Umland weniger Busreisen buchen.

Warum?

Die Stadt Hamburg ist längst mehr als eine Verwaltung, sie ist ein Großkonzern mit 120.000 Mitarbeitern. Sie besitzt Anteile an gut 400 Unternehmen, deutlich mehr als jedes andere Bundesland. Was Tochterfirmen und deren Tochterfirmen neben Busreisen, Containerlogistik und Regionalverkehr noch so trieben, wisse in den Behörden allerdings keiner mehr, so warnen die Experten vom Rechnungshof. Jederzeit könnten irgendwo Millionenverluste auftauchen. Das Geld fehlt dann im Etat der Stadt.

Auf dieser Seite stellen wir den Konzern Hamburg vor – und die darin schlummernden Gefahren für die Steuerzahler: Die Tochterfirmen der Stadt sind für ein Drittel der Staatsschulden verantwortlich. Während die Verwaltung im Rathaus versucht, ohne neue Kredite auszukommen, steigen die Schulden der Beteiligungen weiter. Schon jetzt arbeiten in den Tochterfirmen mehr Mitarbeiter als in der Verwaltung. Ein Überblick.

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