Nach dem Tod seiner Frau wurde es zunächst still um ihn. Manche befürchteten, dass er ihr womöglich bald folgen könnte, wie das bei betagten Paaren, die ihr ganzes Leben geteilt haben, häufiger passiert. Aber dann meldete er sich zurück, vital wie eh und je. Und erzählte, wie es ihm gelingt gesund zu bleiben: "Ich lasse das Mittagessen ausfallen (...), dann fühle ich mich leichter und habe mehr Energie. Und jeden Morgen esse ich Knoblauch mit Joghurt. Das regt das Immunsystem an." Vielleicht ein Brauch aus der Gegend, wo seine familiären Wurzeln liegen.

Dabei ist er immer ein Kosmopolit gewesen, er sieht sich selbst als Forscher und Nomaden mit seinem Wohnsitz in New York und Aufenthalten an vielen wechselnden Orten.

Vergänglichkeit ist sein Thema, auch das macht sein Schaffen einzigartig. Seine Frau erzählte einmal, warum sie sich als Tochter aus vornehmem Hause ausgerechnet in den mittellosen jungen Mann verguckte: "Ich könnte natürlich behaupten, die Kunst sei das ausschlagende Moment gewesen, doch tatsächlich war er ein teuflisch guter Liebhaber." Wie das mit dem täglichen Verzehr von Knoblauch vereinbar war, darf ihr Geheimnis bleiben. Jedenfalls waren die zwei unzertrennlich bis zu ihrem Tod – und darüber hinaus. Kürzlich sagte er wieder, sie sei immer "um mich herum".

Nach der Rückkehr auf die öffentliche Bühne plant er nun spektakulär Neues, unterstützt von zwei Neffen und dem Sohn. Werke, die man sehen, fühlen, mit allen Sinnen erleben kann – und nie mehr vergisst. Wer ist’s?

Lösung Nr. 53:

Der sechste König von Babylon, Hammurapi (reg. 1792 bis 1750 v. Chr.), eroberte ein Gebiet bis an die Grenze der Türkei und des Irans. Die in Susa (Schusch, Iran) gefundene Diorit-Stele verzeichnet 282 Rechtssätze. Dieser älteste ganz erhaltene Kodex ist im Louvre zu finden