Bis heute steht er im Schatten kriegerischer Herrscher. Dabei erreichte er mit staatsmännischem Geschick mehr als viele mit eiserner Faust. Die Wurzeln seiner Besonnenheit, seines Interesses für Kunst, Sprachen, Wissenschaft und Ökonomie lagen in einer umfassenden Bildung, die der Junge an einem befreundeten Hof erhielt. Dort wechselte er auch seinen Namen.

Als er 25 Jahre alt war, übertrug ihm sein erblindeter Vater die Verwaltung eines zersplitterten Reichs. Er setzte sich bei der Thronfolge gegen einen Rivalen durch. Seine Wahl zum König und seine Krönung mussten allerdings wiederholt werden, denn er war am falschen Ort gekrönt worden. Durch die Verständigung mit seinen Gegnern festigte er seine Herrschaft, er handelte pragmatisch, schritt allerdings nicht gegen Judenpogrome ein, wie es seine Pflicht gewesen wäre. Für seine zweite und wichtigste Krone zog er mit kleiner Gefolgschaft an den traditionellen Krönungsort in einem Land, das ihm unterstand. Dessen Krone empfing er als dritte. Doch er kümmerte sich dort nicht um die inneren Konflikte, zog nur die Gelder der Kommunen ein und verschwand. Stattdessen konzentrierte er sich auf den Ausbau seiner Hausmacht und verhielt sich nachgiebig gegenüber der Expansionspolitik seines Nachbarn. So gab er Teile der Gebiete auf, die ihm seine vierte Krone eingebracht hatte.

In Erinnerung blieb er durch die Regelung des Wahlverfahrens für seine Nachfolger, die Gründung der ersten Universität im Reich und den Bau einer Burg als Schatzkammer. Wer war’s?

Lösung aus Nr. 6:

Leonardo DiCaprio, geb. 1974 in Los Angeles als Sohn deutsch-italienischer Einwanderer, gehört seit "Titanic" zu Hollywoods Superstars. Für seine Hauptrolle als Trapper in "The Revenant" bekam er 2016 den Oscar. Die "Leonardo DiCaprio Foundation" kämpft gegen die Klimaerwärmung